Franz Krämer

Franz Krämer, Jahrgang 1949, wurde bereits mit vielen Etiketten versehen, angefangen mit „cunning old devil“ (gewiegter, alter Teufel) - so nannte ihn eine der wichtigsten deutschen Exportzeitschriften MADE IN EUROPE als er 30 wurde, um den Respekt vor der Ernsthaftigkeit seiner Leistungen auszudrücken,. „Konservativer Knopf“ ist ein anderes, das aber nur den halben Teil er Wahrheit ausdrückt, weil neben der Wertschätzung traditioneller Werte und Leistungen auch die stete Offenheit für Neues und Ungewöhnliches immer wieder Raum finden.

Er ist kein „Macho“, aber ein „richtiger Kerl“ mit klaren Vorstellungen, Offenheit und Gradlinigkeit. Der Ruhrpott, in dem er seit dem Jahr 2000 lebt, hat ihn mit der Direktheit der dort lebenden Menschen von Anfang an fasziniert. ‚Der gradlinie Charm einer Straßenbahn‘, die schon mal gewöhnungsbedürftig in der klaren, ungeschminkten und sicher manchmal undiplomatischen Ausdrucksweise ist, mag schon mal gewöhnungsbedürftig sein - führt aber schnell zu Klarheit und Effizienz bei den Arbeitsergebnissen. (Wir, die Redaktion, können das bestätigen).

Franz Krämer liest auch gern in seiner Freizeit. Seine Lieblingsschriftsteller sind Carl Hiaasen, Tom Sharpe, Sue Townsend, Noah Gordon, Mike Gayle, die er alle im Originaltext liest, weil z.B. der idiomatische Humor eines Carl Hiaasen und Tom Sharpe nur in der englischen Originalsprache wirklich zu genießen ist. Wenn man ihn auf deutsche Schriftsteller und bücher anspricht, so nennt er z.B. Erich Fried mit ‚Haben oder Sein‘.

Die Beschäftigung mit englischer Management-Struktur und -techniken hat ihm geholfen, Sachverhalte schnell auf den Punkt zu bringen und Strukturen leicht zu erkennen. Dies hilft auch den Autoren, wenn es darum geht, einmal ein Konzept in wenige Worte zu fassen.

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