Renate Krüger, geboren 1934 in Spremberg/Niederlausitz, seit 1940 in Schwerin ansässig, mit sorbischen, mecklenburgischen und allemannischen Vorfahren. Von den Sorben stammt die Genügsamkeit, von den Mecklenburgern die Behaglichkeit und von den Allemannen das "Spinnen". Schulzeit in Schwerin, Studium der Kunstgeschichte und der Klassischen Archäologie in Rostock, von 1958 bis 1958 Tätigkeit am Staatlichen Museum Schwerin, dann Arbeitsplatzverlust aus politischen Gründen. 1966 Promotion zum Dr.phil. an der Universität Greifswald. Nach kurzer Tätigkeit in der Denkmalpflege freiberufliche Autorin von kunst- und kulturhistorischen Sachbüchern und biographischen Romanen mit vor allem kunstpädagogischen Akzenten: "Die Kunst der Synagoge" (1966) "Licht auf dunklem Grund" (Rembrandt-Roman 1967), "Der Tanz von Avignon" (Holbein-Roman 1969), "Ludwigslust" (kulturhistorische Skizze, 1970), "Das Zeitalter der Empfindsamkeit" (1972), "Nürnberger Tand" (historischer Roman 1974), "Malt, Hände, malt" (Cranach-Roman, 1975) "Aus Morgen und Abend der Tag" (Roman über Philipp Otto Runge 1977), "Wolfgang Amadés Erben" (Roman 1979), "Biedermeier" (1979), "Nils Stensens Schweriner Advent" (Erzählung 1979), "Geisterstunde in Sanssouci" (Erzählung über Adolph Menzel 1980), "Türme am Horizont" (Roman über den Maler Bernt Notke 1983), "Das Männleinlaufen" (Erzählung aus dem alten Nürnberg 1983), "Des Königs Musikant" (Erzählung über Carl Philipp Emanuel Bach 1985), "Doberaner Maßwerk" (literarische Reportage 1989) "Das Schweriner Schloss" (1997), "Aufbruch aus Mecklenburg. Die Welt der Gertrud von le Fort" (2000), "Die stumme Braut" (Erzählung 2001), "Mecklenburg. Wege eines Landes" (Landeskunde 2007), "Herbst des Lebens. Betrachtungen über das Alter" (2011). In Vorbereitung: "Clownschule" (Roman), "Tanz in der Schlinge" (autobiographischer Rückblick).