Norbert Wallner

Norbert Wallner, 1954 geboren und aufgewachsen in Graz, arbeitete während seines Betriebswirtschaftstudiums alle Sommer in Deutschland als Fabriksarbeiter, Bauarbeiter und Kaufhauswächter. Die Winter verbrachte er als Schilehrer in der steirischen Ramsau.

Später dann im Beruf, mit Familie, Haus und politischem Engagement, blieb nach der Übersiedlung nach Wien kaum Freizeit

Erst 2000 mit seinem Schritt in die berufliche Selbständigkeit gewann er Freiraum zum Schreiben.

Lyrik, Kurzgeschichten, Memoiren: Wallner blieb bis heute ein Suchender.

Seit 2007 tritt Wallner auch als Reisebuchautor in Erscheinung. Seine Reisen führen ihn immer wieder in Winkel dieser Erde, die weit abseits der Touristenströme liegen. Neben Natur und Kunstschätzen interessieren ihn vor allem Menschen, Quellen für einen schier unendlichen Schatz an Geschichten und Geschichtchen.

Wallners oft beißender Humor verwischt immer wieder die Grenzen zwischen Wahrheit und Dichtung, offen lassend, was nun Augen zwinkernd ernst gemeint ist oder ins Reich der Fabeln gehört.

Seit Beginn der Finanzkrise beschäftigt er sich gesellschaftskritisch mit Ursachen, die in den systemischen Schwächen der Demokratie liegen: Ein bisher kaum beachteter Ansatzpunkt jenseits von volks- und marktwirtschaftlichen Theorien.

Wallner verknüpft historisches und wirtschaftliches Wissen mit seinem reichen Erfahrungsschatz als Arbeiter und Angestellter in verschiedenen Berufen, als Betriebsrat und als selbständiger Unternehmer. Jahrelanges Engagement in Politik und gemeinnützigen Vereinen schärften, polarisierten aber auch seinen Blick für gesellschaftliche Zusammenhänge ebenso wie sein wissenschaftliches Arbeiten am Institut für Soziologie in Wien.

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