Andreas Kurz

Andreas Kurz fing erst mit dem Schreiben an, als er bereits Grafik-Designer, Werbetexter, Drehbuchautor, Regisseur und Kameramann hinter sich hatte. Er war aber auch mal Autotester und fuhr Rallyes, betreute seine eigene Fernsehsendung und zeichnet bis heute seit über zehn Jahren eine wöchentliche Comicserie. Das einzig wirklich Beständige in seinem Leben ist wohl allein die Lust am Geschichten erzählen. Und nirgendwo sonst als in der Literatur ist eigentlich alles ganz leicht möglich. Man muss es eben nur aufschreiben. Da klopfen dann die Sorgen persönlich an die Tür ("Das verdammte Glück"), oder werden Wolken zu Wasserfrachtern, die von Piraten gekapert werden ("Wolkenfahrer"), da jagen zwei Rauhbeine Fremdwörter im Wald ("Nachttankstelle"), oder soll ein Siebzehnjähriger ausgerechnet einen Porno drehen ("Bis gestern war ich harmlos"). Seine Geschichten sind immer ein wenig anders als andere, oft witzig und manchmal gewinnen sie sogar Preise wie der Roman "Nachtfalken".

Ganz neu ist der Roman "Ohne Ziel" (erschienen im Ubooks-Verlag), die Geschichte eines Einzelgängers, der ein Gewehr findet, aber nur eine Patrone hat.

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