Manuela Macedonia

Dr. Manuela Macedonia stammt aus dem italienischen Aostatal. Sie studierte in Turin und Salzburg. In ihrer Doktorarbeit (PhD) in den Bereichen Kognitivpsychologie und angewandter Linguistik untersuchte sie die Auswirkung unterschiedlicher Sprachlehrmethoden auf das Gedächtnis junger Erwachsenen (Universität Salzburg, Betreuer Prof. Dr. Klimesch, Institut für physiologische Psychologie).

Am Max Planck Institut für kognitive Neurowissenschaften Leipzig setzte sie ihre Arbeit in der Gruppe von Prof. Dr. Angela Friederici fort. Mittels funktioneller Magnetresonanztomographie des Gehirns konnte sie die Vorteile des sensomotorischen Fremdsprachenlernens bestimmen.

Seit März 2012 wirkt Manuela Macedonia am Institut für Information Engineering der Johannes Kepler Universität Linz als Senior Scientist. Sie befasst sich mit Neuroinformationssystemen. Inhaltlicher Schwerpunkt ihrer dortigen Arbeit stellt die Entwicklung und neurokognitive Testung von Systemen dar, die Menschen durch Lernprozesse diverser Art begleiten.

Gleichzeitig arbeitet sie an den neurowissenschaftlichen Grundlagen des Lernens in Experimenten über die multisensorische Anreicherung sprachlicher Information und ihre Effekte auf das Gedächtnis junger Erwachsenen. Ihre Kooperationspartner sind derzeit (2024) die Universität Aberdeen und die Katholische Universität Mailand.

Seit vielen Jahren hält Manuela Macedonia Vorträge und Seminare in den Bereichen Sprache, Fremdsprache, Gedächtnis, Sensomotorik an Hochschulen und Universitäten im In- und Ausland.

Manuela Macedonia ist erfolgreiche Sachbuchautorin. In ihrem Podcast "Gehirn einfach erklärt" bespricht sie gemeinsam mit der Radiojournalistin Kati Wachauer wichtige Themen in leicht verständlicher Sprache.

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