Kirsten Armbruster

Dr. Kirsten Armbruster ist Naturwissenschaftlerin und Patriarchatskritikerin. Mit zahlreichen Veröffentlichungen zählt sie zu den führenden Denkerinnen und Publizistinnen der Interdisziplinären Patriarchatskritikforschung IPKF und eines Politischen Mütterbewusstseins POM. Sie wurde 1956 in Dortmund geboren, wuchs in Kairo auf, machte ihr Abitur in Fürstenfeldbruck, studierte Agrarwissenschaften an der Universität Göttingen und promovierte in Physiologischer Chemie an der Tierärztlichen Hochschule in Hannover. Sie ist verheiratet mit Franz Armbruster und Mutter von vier Kindern. Genau aus dieser gesellschaftlich propagierten best case "Patriarchats-Traum-Situation" heraus, beschäftigt sie sich in ihren Publikationen mit den vorpatriarchalen Wurzeln der Menschheit, der Entstehung und der schließlichen Durchsetzung des Patriarchats in der Bronzezeit und entwickelt eine fundierte Gesellschaftskritik, die aufräumt mit den Mann-im-Zentrum-Gehirnwäsche-Indoktrinationen, die uns allen auch heute noch vermittelt werden. Hierbei entlarvt sie interdisziplinär vermeintliche "Wahrheiten" und Dogmen der Paläoanthropologie, der Anthropologie, der Evolutionsbiologie, der Biologie, der Archäologie, der Historik, der Ökonomie, der Theologien und des geltenden Vater-Mutter-Kind-Familienbegriffs als fundamentale Stützen der bis heute weltweit herrschenden patriarchalen Gesellschaftsstrukturen. Doch Kirsten Armbruster geht weiter und delegitimiert durch ihre Forschungen auch die Definitionsmacht des Patriarchats. Sie schreibt nicht nur die Menschheitsgeschichte neu, sondern definiert einen Gott MUTTER NATURBEGRIFF als Zentrum der vom Patriarchat unterschlagenen vorpatriarchalen, ursprünglichen und eindeutig matrifokalen Religion seit dem Paläolithikum (Altsteinzeit), also menschengeschichtlich noch lange vor den namentlich bekannten zahlreichen Göttinnen und eine wahre Ewigkeit vor den heute durchweg männlich ausgerichteten Politischen Welttheologien, die sich fälschlicherweise Religionen nennen, obwohl sie nur dem Zweck dienten, den Mann zu Gott zu machen, um männliche Herrschaftsmacht zu legitimieren. "Der androzentrische Irrtum", wie Gerda Lerner die männliche Definitionshybris in ihrem 1995 erschienenen Buch "Die Entstehung des Patriarchats" bereits genannt hat, ist hiermit zu Ende, weil Frauen sich das Recht nehmen "die Welt neu zu ordnen". Zu diesen Frauen gehört Kirsten Armbruster.

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