Ursula Meyer

Aufgewachsen bin ich zwar in Köln, doch mein Herz schlug schon früh für Münster und das Münsterland, wo die Familie meiner Mutter lebt und ich herrliche Ferien verbrachte. Nach dem Staatsexamen in Französisch und Geographie arbeitete ich sechs Monate lang an einem Gymnasium in der Nähe von Bonn, bevor ich mit meinem Mann nach Wien zog und dort meine Doktorarbeit über die französische Gefängnisschriftstellerin Albertine Sarrazin (1937-1967) abschloss. Als ich nach der Promotion feststellte, wie sehr mir das regelmäßige Schreiben fehlte, begann ich Kurzgeschichten zu verfassen, die von starken Frauen handeln. Auch ein umfangreicher Herz-Schmerz-Kriminalroman über die Vereinten Nationen in Wien, der Arbeitsstelle meines Mannes, wanderte in die Schublade. Nebenher recherchierte ich über die französisch-peruanische Sozialutopistin Flora Tristan (1803-1844) und unternahm zu diesem Zweck mehrere Reisen durch Lateinamerika. 1997 entstand mein erster Kriminalroman, "Endstation Aasee", mit der taffen münsterschen Hauptkommissarin Sieglinde Züricher. Als die Münstersche Zeitung mich 2008 einlud, einen Feuilletonkrimi zu schreiben, wechselte ich nach neun Folgen mit Sieglinde Züricher die Fronten und ließ in "Westfälisches Roulette" (2009) ihren Kollegen Max Lückmann ermitteln.

Lückmann ist ebenfalls Protagonist meines zehnten Münsterkrimis, "Pferd ohne Reiter", der im November 2010 bei Waxmann erschienen ist.

Auch in meinem brandneuen Roman, "Nellys Geister", konnte und wollte ich auf Thrillerelemente nicht völlig verzichten. Das Buch ist am 26. August 2015 herausgekommen und spielt wieder in der schönen Westfalenmetropole.

Ich bin mit einem Münsteraner verheiratet, habe zwei erwachsene Töchter und lebe abwechselnd in Münster und Wien. In beiden Städten fühle ich mich zu Hause, doch die Ideen für meine Romane kommen mir in Münster leichter.

Mehr Informationen unter www.crimeyer.de

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