Beate Baum

Seit Mitte der 90er Jahre lebt Beate Baum zwischen den Welten Deutschland und Großbritannien. Ihren Reiseführer „Liverpool - Auf den Spuren der Beatles“ schätzen Fans der Fab Four bereits seit 2008 und vielen Auflagen. In dem Musikerroman „Die Ballade von John und Ines“ ließ sie diese Ortskenntnisse auch belletristisch lebendig werden. Das Buch erfuhr mit „Niemand kennt dich, wenn du am Boden liegst“ eine Fortsetzung, in der es nicht nur wieder nach Liverpool, sondern auch nach Glasgow geht. Mit den Sherlock-Holmes-Krimis „Mycrofts Auftrag“, „Tödlicher Stoff“ und „Mycrofts Comeback“ wandte sie sich dem pulsierenden London der Gegenwart zu.

Davor hatte Baum sich einen Namen gemacht durch ihre Krimi-Reihe um die Dresdner Lokaljournalistin Kirsten Bertram, die gemeinsam mit ihrem Kollegen Andreas Rönn und dem US-amerikanischen Privatdetektiv Dale Ingram Fälle aufklärt. „Dresden rechts außen“ ist der jüngste Titel der Reihe.

Sherlock Holmes’ Deduktionen über Beate Baum:

Deutsche, jedoch vertrauter mit britischen Gegebenheiten, als man es durch Urlaube wird. Eine Zeitlang hier gelebt. 5 Fuß 7, Kleidergröße 10. Ordentliche Haltung: als Jugendliche Ballett - nein - geritten. Heute eher Fitnesstraining. Vorliebe für Rot. Politische Aussage? Möglich. Diese Frisur ... Guter Schnitt, aber ziemlich herausgewachsen und nicht gerade sorgfältig geföhnt. Liest in England den Guardian, in Deutschland die Süddeutsche. Manchmal auch taz. Ja, irgendwo zwischen Labour und den Grünen.

Die Kleidung: nicht modisch, aber individuell. Auf Reisen gekauft. Sandalen aus Belgien, der Rock ist von Stella McCartney, alte Kollektion, aus einem Oxfam hier in London.

Hat einiges ausprobiert; heute solide. Ehering, kein Hinweis auf Drogen-Gebrauch. Verdient seit langem ihre Brötchen mit Schreiben. Bildet sich etwas darauf ein, Aufträge abzulehnen, wenn das Thema sie nicht interessiert. Deswegen häufig Geldprobleme.

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