Verena Appenzeller

Als Gymnasiallehrerin mit reichlich bemessener Ferienzeit reist Verena Appenzeller gern einmal jährlich nach Griechenland, besonders nach Santorin und Kreta. Sie ist immer neu fasziniert von der herrlichen Landschaft, dem milden Klima, den freundlichen Griechen, doch besonders auch von der interessanten Geschichte. Denn im Gegensatz zum übrigen Europa haben beide Inseln schon in der Bronzezeit ihren kulturellen Höhepunkt erreicht: die minoische Kultur blühte in Kreta etwa von 2000 v.Chr. bis 1200 v.Chr.; Santorin nahm ein frühes dramatisches Ende, indem die Insel ca 1640 von einem riesigen Vulkanausbruch zerrissen und zugeschüttet wurde.

Wie lebten ganz normale Menschen in jener frühen Zeit? Wie entstanden die wundervollen Dinge, die wir heute in den Museen bestaunen? Wer stellte sie her? Wer benützte sie? Und wie erlebten die Menschen den Vulkanausbruch oder die Wiederbesiedlung auf Santorin?

Trockene, fragmentarische, oft widersprüchliche Berichte aus der Antike reizen die Autorin, diese noch immer rätselhafte Zeit mit farbigem Leben zu erfüllen, und so entstehen unterhaltsame spannende Romane, leichte Reiselektüre auf solid fundiertem historischem Untergrund.