Sabina Naber studierte eine Kombination ausTheaterwissenschaften, Germanistik, Geschichte und Philosophie in Wien. Sie arbeitete als Regisseurin, Journalistin und Drehbuchautorin.
Ihr erster Kriminalroman mit der Wiener Kommissarin Maria Kouba erschien 2002 bei Rotbuch; mit dieser Kommissarin, für die der Berliner Tagesspiegel Sabina Naber die Aufnahme in den "neofeministischen Club tart noir" empfahl, folgten fünf weitere Bände.
2013 startete sie bei Gmeiner eine zweite Serie rund um das Team Mayer & Katz, deren Hauptaugenmerk auf Sportarten liegt. Welche Art von Mord würde etwa ein Marathonläufer begehen?
Seit 2019 taucht sie mit politischen Kriminalromanen tief in die 1960er ein und lässt das Ozsillieren dieser Gesellschaft zwischen unaufgearbeiteter (Nazi)Vergangenheit sowie dem bunt schillernden Aufbruch in eine von Fortschrittsglauben geprägte Zukunft mitreißend aufleben (Emons-Verlag).
Sie schreibt auch Kurzgeschichten und ist Herausgeberin von Anthologien.
Auszeichnungen:
2007: Friedrich Glauser-Preis für die beste Kurzgeschichte ("Peter in St. Paul" in: "Mörderisch unterwegs", Milena-Verlag)
2013: Nominierung für den Leo-Perutz-Preis für "Marathonduell" (Gmeiner-Verlag)
2021: Nominierung für den Leo-Perutz-Preis für "Leopoldstadt" (Emons-Verlag)
Sie ist Mitbegründerin und Leiterin (2005 bis 2008) der österreichischen Plattform www.krimiautoren.at; von 2010 bis 2013 eine von drei Sprechern des Syndikats (www.das-syndikat.com).
Seit einigen Jahren ist Sabina Naber auch als Fotokünstlerin tätig.
Details zu Sabina Nabers Biografie finden sich auf ihrer Homepage www.sabinanaber.at