Peter H. Jamin

Peter Jamin (Peter H. Jamin), Jahrgang 1951, arbeitet als Schriftsteller und Publizist. 15 Jahre war er als Redakteur und stellvertretender Redaktionsleiter in Redaktionen der

WAZ-Gruppe, heute Funke-Gruppe, tätig. 1985 machte er sich als Autor selbstständig.

Immer wieder greift er in Büchern, Fernsehfilmen, Artikeln und Kolumnen

gesellschaftskritische Themen auf, um auf Missstände oder fragwürdige gesellschaftliche

Zustände aufmerksam zu machen.

Im Mai 2019 hat der Autor in seinem neuem Buch "Ohne jede Spur – Wahre Geschichten von vermissten Menschen" die eindrücklichsten Schicksale und ungewöhnlichsten Kriminalfälle zusammengetragen. Im Stil des Literary Journalism sind daraus Kurzgeschichten entstanden, die - so der Rowohlt-Verlag - einen hochspannenden Blick auf spektakuläre Kriminalfälle bieten. So erzählt er die Geschichte eines Mannes, der nach 30 Jahren zum Sterben heimkehrt. Der Manager eines Industrieunternehmens stellt sich - in einer anderen Story - im Anzug und mit Aktenkoffer an die Autobahnauffahrt und trampt mit einem Lkw nach Spanien. Eine Seniorin sucht ihren an Demenz erkrankten Ehemann nach dem Hinweis eines Hellsehers an den Ufern von Gewässern. Ein 17-Jähriger sucht das Abenteuer in der Fremdenlegion, und ein an Depressionen erkrankter Werbekaufmann wird in New York vermisst.

Jamin veröffentlichte mehr als 35 Bücher. In einer Reihe von Sachbüchern, Romanen und

Storybänden befasste er sich mit Opfern in unserer Gesellschaft. So veröffentlichte er

u.a. Bücher über Gewalt gegen Kinder, über die Pornomafia und über Gewalt

gegen Polizisten.

Seine unterhaltsame Seite beweist der Autor u.a. in seinen wöchentlichen Kolumnen

sowie in humorvollen Geschichtenbüchern, die er u.a. zusammen mit dem Autor und

Entertainer Chris Howland und dem ehemaligen WDR-Chefredakteur und –Moderator

Dieter Thoma schrieb. So erschien im Ullstein-Verlag der Band "Vereint lachen" über

20 Jahre Wiedervereinigung. Bei dtv u.a „Die Witzekiste. Zwei Bestseller in einem Band“.

Seit rund 20 Jahren befasst sich Peter Jamin intensiv in Filmen, Büchern und Artikeln mit

der Situation der Angehörigen von vermissten Menschen; auch unterhält er auch ein

"Vermisstentelefon" zur ehrenamtlichen Beratung von Betroffenen.

In den 1990er-Jahren erregte der Publizist mit der WDR-Fernsehdokumentation

"Vermisst – Über Menschen, die verschwinden und jene, die sie suchen", einem

Hintergrundbericht in der Wochenzeitung „Die Zeit“ und einer mehrjährigen Fernsehreihe

großes öffentliches Aufsehen, weil er die Probleme der Angehörigen von Vermissten

erstmals umfassend und mit allen sozialen Aspekten in Deutschland zum Thema machte.

Peter Jamin lebt in Düsseldorf.

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