Wolfgang Höhl

Wolfgang Höhl ist in Wien geboren und aufgewachsen. Er arbeitete als Architekt in Wien, London, Hamburg und München. Heute ist er Universitätsdozent für 3D-Computergrafik und xR-Technologien (VR/MR/AR) an der Technischen Universität München.

Er promovierte an der Leibniz Universität Hannover und ist Diplom-Ingenieur der Fakultät Architektur und Raumplanung der Technischen Universität Wien. Während seines Studiums arbeitete er eng mit Roland Goeschl und Ingeborg Pluhar zusammen. VALIE EXPORT betreute seine Doktorarbeit seitens der Kunsthochschule für Medien in Köln. Als Autor verfasste er Beiträge für Friedrich Achleitner, Walter Zschokke und Peter Weibel. Der Architekt Helmut Richter betreute seine Diplomarbeit.

Seine Arbeit ist hauptsächlich vom „Wiener Kreis“ und der „Wiener Gruppe“ beeinflusst. Im Mittelpunkt steht der unwiederbringliche Moment (Kαιρός), der Zufall in der Kunst und die Möglichkeiten und Unmöglichkeiten der räumlichen Projektion. Heute arbeitet er mit verschiedenen Medien und Techniken (3D-Computergrafik, Linoldruck, Gouache, Bleistiftskizzen, Digitale und analoge Fotografie).

Er ist registrierter Experte für die Europäische Kommission, hat an nationalen Förderprogrammen erfolgreich teilgenommen und ist als Gutachter tätig. Er ist Program Committee Member der IEEE Conference on Games 2020 an der Kindai University in Osaka, Japan. Zudem war er Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der 8. Internationalen Passivhaus-Konferenz an der Donau-Universität in Krems und ist Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der REAL CORP-Konferenzen.

Als Architekt verfügt er über einen langjährigen professionellen Hintergrund im Bereich nachhaltiger Energiekonzepte, Computer Aided Architectural Design, 3D-Visualisierung und Solar Simulation.

Auszeichnungen und Preise

Er erhielt den Epic Mega Grant für seine wissenschaftlichen Publikationen bei der IEEE VS-Games Conference 2019. Sein Beitrag "Switchable Nanoparticles" war nominiert für den ACGA Award 2016 im Rahmen der PIXELVienna in der Kategorie "Best Foreign Production".

Die 3D-Animation „Marble Spaceship“ gewann den 2. Preis beim „Fast Forward Science Award 2015“ und wurde in der ZKM_Media Lounge in Karlsruhe von 4. Dezember 2015 bis 28. Februar 2016 ausgestellt.

Er wurde mit dem "Design & Nature Award 2004" vom Wessex Institute of Technology (WIT) ausgezeichnet und war nominiert zum "Inge-Morath-Award 2006" für Wissenschaftsjournalismus.