Eckhart Nickel

Eckhart Nickel wurde 1966 in Frankfurt am Main geboren, studierte Germanistik und Kunstgeschichte in Heidelberg und New York und promovierte über Thomas Bernhard. Er arbeitete unter anderem beim Fernsehsender Arte in Straßburg, schrieb für verschiedene Zeitungen (WamS, SZ) und Magazine (AD, Vogue) und war Teilnehmer des popkulturellen Quintetts "Tristesse Royale" (1999). Von Kathmandu aus betreute er von 2004 bis 2006 als Chefredakteur zusammen mit Christian Kracht das Literaturmagazins DER FREUND. Inzwischen lebt er wieder in seiner Heimatstadt Frankfurt am Main und schreibt für die FAS, die FAZ und ihr Magazin.

Nickel, den Nikolaus Sombart als Kopf des Neo-Dandysmus portraitierte, stellte beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb 2017 den Beginn seines ersten Romans "Hysteria" vor und wurde dafür mit dem Kelag-Preis ausgezeichnet. Direkt nach Erscheinen war "Hysteria" 2018 für den Deutschen Buchpreis nominiert. Im Jahr 2019 gelangte Nickel mit "Hysteria" auf die Shortlist des Franz-Hessel-Preises. Die Stadt Bad Homburg verlieh ihm ebenfalls für "Hysteria" den Friedrich-Hölderlin-Förderpreis 2019. 2021 erschien sein Reisebrevier „Von unterwegs“. Mit seinem hochgelobten zweiten Roman „Spitzweg“ (2022) stand er auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises. 2023 war er Baldreit-Stipendiat der Stadt Baden-Baden.

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