Peter Borjans wuchs in einer katholischen, großen (acht Kinder) Beamtenfamilie auf und besuchte erst in Hattingen/Ruhr, dann in Schwelm (Ennepe-Ruhr-Kreis) die Schule. Seine Neigung zum Theater, zur Satire und zum Gesang äußerte sich in frühen, meist parodistisch-musikalischen Bühnenauftritten (z. B. Roy Black-Persiflagen). 1979 promovierte er an der Universität Duisburg in den Sprach- und Literaturwissenschaften. Danach arbeitete er als Lehrer in Duisburg und Moers und anschließend war er zwölf Jahre Gründungsdirektor der Duisburger Gesamtschule „Globus am Dellplatz“. Seit 2008 ist er im Ruhestand.
Neben seiner beruflichen Tätigkeit war er viele Jahre als Rezitator und Sänger mit einer Duisburger Rockgruppe auf deutschen Bühnen oder in der Schweiz und in Tschechien unterwegs. 1992 verfiel er als „Spätberufener“ mit seiner Frau dem Segeln und wurde „Dichter“.Davon berichten seine ersten zwei Bücher „Schiff im Wasser im Schiff. Eine Europareise mit Niederschlägen“ und „Immer mehr Wasser im Schiff“, erschienen 2005/6 im Quick Maritim Verlag, Rechlin. Der erste literarische Versuch in Buchform ist eine von Humor und Wortwitz getragene Schilderung des meist vergeblichen Kampfes gegen das nasse Element, das auf vielfältige Weise in das undichte Schiff der Familie eindringen will. Gleichzeitig ist es eine Reiseerzählung über die Schwierigkeiten der „Dichtkunst“ – im doppelten Wortsinne.
„Planken & Kiele. Dr. Peter Borjans-Heusers Lyrische Bordapotheke“, erschienen 2008 im Monolith-Verlag, Bad Driburg, enthält maritime Lieder und Gedichte des Autors, „schöne, kleine Lieder, die an Ringelnatz erinnern“ (Franz-Josef Degenhardt in einem Brief an den Autor), sowie eine von ihm besungene CD mit einigen Vertonungen seiner Gedichte (Komposition: Gerd Debring). Die Gedichte kreisen mit „geistreichem Humor und ... unprätentiöser guter Laune“ um die maritime Fachsprache. Borjans-Heuser verweist selbst in einer „Packungsbeilage“ explizit auf das Vorbild Erich Kästner.
„Hitzefrei!“, im gleichen Jahr im gleichen Verlag erschienen, ist, wie es im Untertitel heißt, der „Lagebericht eines Schulleiters von der pädagogischen Front in Gedichten und Liedern“. Hier verarbeitet der Autor seine einschlägigen Erfahrungen als Lehrer und Leiter seiner Schule im sozialen Brennpunkt. Einige der bissig-satirischen Verse werden auch hier wiederauf einer beiliegenden CD in Liedform präsentiert.
Im Oktober 2010 erschien im Schardt-Verlag die Balladensammlung „VerBALrouLADEN. Böse Gedichte über das Leben“. Hier hat sich der Autor ganz von maritimen und pädagogischen Themen gelöst und sich „das Leben“ satirisch zur Brust genommen.