Christa Müller

Christa Müller studierte Soziologie in Bielefeld, Marburg und Sevilla und forscht seit vielen Jahren zu nachhaltigen Lebensstilen und neuen Wohlstandsmodellen. Nach Feldforschungsaufenthalten in Costa Rica, Mexiko und Spanien promovierte sie 1997 an der Universität Bielefeld über die Integration eines westfälischen Dorfes in den globalen Markt. Für die Dissertation erhielt sie 1998 den Schweisfurth Forschungspreis für Ökologische Ökonomie. Lehraufträge an den Universitäten Innsbruck und Tübingen sowie an einigen Fachhochschulen folgten.

Für die Münchener Forschungsgesellschaft anstiftung erforschte Christa Müller das interkulturelle Potenzial von urbanem Gärtnern in den Internationalen Gärten Göttingen. Gemeinsam mit anderen baute sie das Netzwerk Interkulturelle Gärten und die Stiftung Interkultur auf. Seit 2007 ist sie Geschäftsführende Gesellschafterin der Stiftungsgemeinschaft anstiftung & ertomis und leitet auch die Stiftung Interkultur.

Buchveröffentlichungen

Urban Gardening. Über die Rückkehr der Gärten in die Stadt,

oekom Verlag, München 2011

Wurzeln schlagen in der Fremde.

Die Internationalen Gärten und ihre Bedeutung für Integrationsprozesse,

oekom Verlag, München 2002

Von der lokalen Ökonomie zum globalisierten Dorf.

Bäuerliche Überlebensstrategien zwischen Weltmarktintegration und Regionalisierung,

Campus Verlag, Frankfurt/New York 1998

Wovon Menschen leben. Arbeit, Engagement und Muße jenseits des Marktes (gemeinsam mit Andrea Baier und Karin Werner)

oekom Verlag, München 2007 (2. Auflage 2011)

Das Subsistenzhandbuch. Widerstandskulturen in Europa, Asien und Lateinamerika

(gemeinsam mit Veronika Bennholdt-Thomsen und Brigitte Holzer),promedia Verlag, Wien 1999

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