Uwe Preuss

Als Sohn eines Projektingenieurs und einer Technischen Zeichnerin wächst Uwe Preuss (*1961) in der DDR und Brasilien auf. Diverse Anläufe bei der Berufswahl: als Industriekaufmann im Laborbau oder Heizer in einem Ferienheim der Inneren Mission. Er war Kantinenleiter bei der Bauarbeiterversorgung, Lagerist in einer Stahlgießerei, Kistenbauer in einem Dampfsägewerk und Finanzbuchhalter – vor seiner Ausreise nach Westberlin. Dort studiert er Schauspiel an der Hochschule der Künste. Sein erstes Theaterengagement 1992 in Dresden, 1995 Wechsel ans Berliner Ensemble. Seit 2005 freischaffend. Gastauftritte an der Schaubühne, am Gorki-Theater und der Volksbühne Berlin. Seit 2010 eher vertraut mit der Arbeit vor der Kamera. (»Im Angesicht des Verbrechens«, »Polizeiruf Rostock«, »Deutschland 83«) 2020 sein literarisches Debüt "Katzensprung" bei S. Fischer.

Pressestimmen zum Buch:

Wie eine Vitaminspritze können uns bestimmte Bücher gerade in diesen anstrengenden Zeiten energetisch aufbauen. Das literarische Debüt Katzensprung des Lebenskünstlers und Schauspielers Uwe Preuss gehört eindeutig in diese Kategorie. Hier erzählt einer, der viel erlebt hat, der die sich bietenden Gelegenheiten beim Schopfe nimmt und dabei eine wunderbar lakonische Gelassenheit pflegt, die sich auch in seiner sparsamen pointierten Sprache ausdrückt.

Das macht einfach Spaß.

(Stefanie Hetze, Dante Connection Berlin, 03.04.2020)

Immer ein Ass im Ärmel, meistens zwei. Lakonische Sprache, kurze Sätze. Überragend auf den Punkt gebracht. Sehr konsequent. Literarische Moden und Trends interessieren Preuss nicht. Er schreibt, fertig! Die Lektüre von »Katzensprung« macht Spaß, der Text ist herrlich aus der Zeit gefallen.

(Frank Willmann, nd , 11.03.2020)

Preuss schreibt so, wie er auch spielt. Er spielt präzise. Mit ganz wenigen Strichen zeichnet er Figuren. So ähnlich schreibt er auch. Mit ganz wenigen Mitteln schafft er es, Geschichten zu erzählen. Das ist etwas, was ich so nicht erwartet hatte. So habe ich das auch in dieser Präzision noch nie gelesen. Er schreibt in der sogenannten „leichten Sprache“. Es sind ganz einfache Sätze, alle im Präsens geschrieben. Es gibt nur ein paar Rückblicke.

Katzensprünge sehen so einfach aus.

Sind sie aber nicht.

(Annett Gröschner, radio eins - die literaturagenten - 12.04.2020)

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