'Media and Entertainment Law' („Medien- und Unterhaltungsrecht“, 6. Auflage), Routledge Taylor & Francis (London & New York 2026) von Ursula Smartt. Ich bin fasziniert von Gerichtsverfahren und Fallrecht, die wirkliche Menschen betreffen. Die neueste Auflage (2026) – erneut eine vollständige Überarbeitung der vorherigen Auflagen – befasst sich mit künstlicher Intelligenz (KI), insbesondere im Zusammenhang mit Urheberrechtsverletzungen (USA und Vereinigtes Königreich) sowie mit neuer EU-Gesetzgebung wie dem EU-AI-Act und neuen Datenschutzvorschriften. Was die führenden Fälle betrifft, so sind die britischen Entscheidungen zu Privatsphäre und Verleumdung weiterhin die faszinierendsten – sie betreffen häufig Prominente und Mitglieder der königlichen Familie, etwa Prinz Harry, den Herzog, und seine Frau, die Herzogin von Sussex.
Das Feedback, welches ich von Studenten und Dozenten der Rechts- und Journalismusfakultäten erhalte, lautet meist, dass meine Bücher sehr gut lesbar und dennoch juristisch präzise („anwaltlich“) seien. 'Media and Entertainment Law' ist ein umfangreiches Werk von rund 700 Seiten. Die Ausgaben 1 bis 5 sind jeweils eigenständige Lehrbücher, da sich das Recht in diesem Bereich so rasch weiterentwickelt. Die neueste 6. Auflage (2026) enthält mehr britisches Recht des geistigen Eigentums (Urheberrecht/ copyright), behandelt jedoch auch internationale Fälle in der Musik- und Unterhaltungsindustrie.
Die 6. Auflage umfasst weiterhin alle klassischen Rechtsgebiete wie Privatsphäre, Meinungsfreiheit, Verleumdung (England/Wales; Schottland und Nordirland), Gerichtsberichterstattung einschließlich Anonymitätsanordnungen für verurteilte jugendliche Straftäter, Missachtung des Gerichts (deren gesetzliche Neuregelung längst überfällig ist) sowie zunehmend umfangreiche Regelungskapitel: Regulierung der Printpresse nach Leveson, Regulierung onlineer Gefahren (z. B. Online Safety Act 2023, Media Act 2024), Wahlgesetze, Werberegulierung (einschließlich Online, Blogger, Vlogger und Influencer). Die beiden Schlusskapitel befassen sich mit den Grundlagen des Immaterialgüterrechts und dem Urheberrecht in der Musikindustrie.
Die Themen des „Unterhaltungsrechts“ basieren auf führende Fälle in der Musikbranche, insbesondere auf den Erfahrungen jener, deren Urheberrechte verletzt wurden, sowie von Singer-Songwritern, die versuchen, ihre wirtschaftlichen Rechte am geistigen Eigentum zu schützen (z.B. Kraftwerk oder Ed Shearan). Das Buch hat sich als führend auf seinem Gebiet etabliert und ist bei Jurastudierenden beliebt, weil sie die Themen – etwa die Ed-Sheeran-Fälle – interessant finden. Sowohl die 5. als auch die 6. Auflage berücksichtigen die nach dem Brexit geltenden britischen Gesetze, enthalten aber auch weiterhin EU-Recht, etwa zum Datenschutz und Urheberrecht.
'Media Law for Journalists' („Medienrecht für Journalisten“) (2. Auflage, Routledge) richtet sich an Nichtjuristen und deren Lehrkräfte. Es ist ein praxisorientiertes Buch, das sich auf die tägliche Arbeit von Reportern und Journalisten (Print, Rundfunk usw.) konzentriert – Themen wie Gerichtsberichterstattung, Verleumdung und Missachtung des Gerichts.
Die Stärke all meiner Bücher liegt sowohl in der guten Lesbarkeit als auch in der fundierten Kenntnis der Rechtsprechung, inspiriert durch Freunde, die entweder Journalisten sind oder in der Medien- und Unterhaltungsbranche bzw. in Anwaltskanzleien arbeiten. Beide Bücher sind auch bei internationalen Journalisten und Medienstudenten beliebt. Alle meine Werke decken das gesamte Vereinigte Königreich ab, wobei Unterschiede in den Rechtsverfahren – etwa im Bereich der Verleumdung – in Schottland oder Nordirland berücksichtigt werden.
Ich unterrichte alle Themen, die in meinen Büchern behandelt werden, und befrage regelmäßig meine Studenten zu den Stärken einzelner Kapitel, etwa zu neuen Verleumdungsgesetzen, Gerichtsberichterstattung und Missachtung des Gerichts, insbesondere in Fällen, in denen Geschworene soziale Netzwerke missbrauchen. Weitere Themen sind Peer-to-Peer-Dateifreigabe, Cloud Computing und Musikverlag im Zusammenhang mit Urheberrecht und verlängerten Leistungsschutzrechten (70 Jahre, „Cliff’s Law“).
Meine Buchvorstellungen wurden stets von prominenten Juristen begleitet, die auch das Vorwort zu den jeweiligen Ausgaben verfasst haben, darunter Michael Mansfield KC, Mark Stephens CBE, Baroness Helena Kennedy KC, der Labour-Premierminister Sir Keir Starmer KC MP, His Honour Jeff Blackett (ehemaliger Judge Advocate General for Court Martials) und Adrienne Page KC, die führende Anwältin („top silk“) im Medien- und Unterhaltungsrecht.