Harrison Snow

Als ich vor vielen Jahren meine Arbeit in den Bereichen Führung und Change Management aufnahm, fragten manche Gruppen: „Warum bauen wir überhaupt ein Team auf? Der Chef wird doch ohnehin alle Entscheidungen treffen.“ Im Laufe der Zeit gewann das Konzept der Teamarbeit zwar zunehmend an Bedeutung und Akzeptanz – doch dies geschah keineswegs über Nacht. Dasselbe Phänomen der Skepsis zeigte sich auch, als Ansätze wie Achtsamkeitsmeditation, Arbeitsstil-Inventare, partizipative Entscheidungsfindung oder emotionale Intelligenz eingeführt wurden. Anfangs erntete ich dafür viele befremdete Blicke; doch schließlich wurde das, was einst als radikal neu galt, akzeptiert und entwickelte sich sogar zum alten Hut. Ich gehe davon aus, dass sich dieses Muster auch bei „Confessions of a Corporate Shaman“ und „Wake Up & Lead“ wiederholen wird. Das Schöne daran, die eigene Komfortzone zu verlassen, ist jedoch: Außerhalb dieser Zone herrscht niemals Gedränge – und die Gesellschaft, die man dort vorfindet, ist stets außergewöhnlich.