Peter H. Gogolin

Peter H. E. Gogolin wurde in Schleswig-Holstein geboren. Der Titel seines ersten Romans "Seelenlähmung", mit dem er für den Aspekte-Literaturpreis vorgeschlagen war, wurde zu Beginn der 80ger Jahre zu einer allgemeinen Metapher für den Gemütszustand der Generation nach der Studentenrevolte von 68 und des Deutschen Herbstes. Er erhielt dafür den Literaturförderpreis der Hansestadt Hamburg. Für seinen zweiten Roman "Kinder der Bosheit" wurde er mit dem Preis der Deutschen Akademie Rom, Villa Massimo ausgezeichnet. Er schrieb in der Folgezeit Erzählungen, Filmdrehbücher, Libretti und Theaterstücke. Die Inszenierung seines Stückes "Das Geheimnis des Alten Waldes" erhielt den Marburger Kinder- und Jugendtheaterpreis. Er wurde mit Arbeitsstipendien im Künstlerdorf Schöppingen, Münsterland und in der Künstlerstätte Schreyahn im Hannoverschen Wendland ausgezeichnet. Darüber hinaus war er der erste Stadtschreiber der Stadt Esslingen am Neckar. Sein Roman "Calvinos Hotel" erschien 2011 und schloss sein Deutschland-Trilogie ab. 2017 erschien sein Brasilien-Roman "Der Mann, der den Regen fotografierte." 2012 erschien der Roman "Das Herz des Hais", womit Gogolin den ersten Band seiner Familien-Trilogie vorlegte, der zweite Band "Nichts weißt du, mein Bruder, von der Nacht" folgte 2021. 2021 erschien zudem sein Band mit phantastischen Erzählungen "Isoldes Liebhaber". Zuletzt erschien 2022 das Lesedrama "Die Bilder des John D.", eine Auseinandersetzung mit der Geschichte des fälschlich als "Iwan der Schreckliche von Treblinka" angeklagten John Demjanjuk.

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