Andreas Nentwich

Andreas Nentwich, geboren 1959, studierte Germanistik und Kunstgeschichte in Regensburg und Giessen. Tätigkeit als Pressereferent des Klett-Cotta-Verlags in Stuttgart, von 1996 bis 2003 als freier Literaturkritiker u. a. für "Die Zeit", Süddeutsche Zeitung und Neue Zürcher Zeitung (1999 Alfred Kerr-Preis für Literaturkritik). Von 2004 bis 2018 Zeitschriftenredakteur, unter anderem bei "du".

2012 erschien der biografische Essay "Alfred Polgar. Leben in Bildern" (Deutscher Kunstverlag Berlin und München) und 2019 "Modern in alle Ewigkeit. Eine Reise zu den schönsten modernen Kirchenbauten der Schweiz" (gemeinsam mit Christine Schnapp, Zytglogge Verlag Basel).

Zu Nentwichs jüngstem Buch "Change Ringing. Ein Londonjournal" (Rotpunkt Verlag 2020) schreibt Manfred Papst in der "NZZ am Sonntag":

"Ein Flaneur in der Tradition Walter Benjamins, Franz Hessels und Alfred Polgars ist er (...), ein Meister der kleinen Form für das spezifische Gewicht der Wörter. Sein Journal ist aufs Feinste austariert und wirkt doch ganz unangestrengt. Seite für Seite begegnen wir überraschenden Sprachbildern."

Im Online-"Corona-Tagebuch" von Peter Stamm heisst es: "...witzig, nachdenklich, überraschend, eine Schule der Wahrnehmung für alle, die jetzt alleine durch Städte spazieren, auch wenn es nicht London ist."

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