Manfred Böttcher

Manfred Böttcher, geboren 1944 in Berlin, wo er lebte, durchlief eine turbulente Entwicklung, bis er auf seinem fünfundvierzig Jahren langen Weg, dem Weg des Dichters, zu einer bestimmten Reife fand. Er war in vielen Anthologien mit Dichtungen nach japanischen Vorbildern (Haiku, Renga, Tanka, Kasen) vertreten und veröffentlicht.

Neben Tankawerken liegen zwei Romane, Lyrik und Prosa vor.

Mit Frühlingsknospen (gerade frisch erschienen 2019) ist der Tanka-Vierjahreszeiten-Zyklus, nach Winterwege, 1990, Sommerwind, 1995, und Herbstblätter, 2004, (in kürze) vollendet.

Den Druck der Frühlingsknospen hat Manfred Böttcher leider nicht mehr miterlebt. Manfred Böttcher starb im Januar 2018 und mit seinem Tod hat einer der größten Tanka-Dichter seiner

Zeit die Bühne des Lebens verlassen. Manchmal sind es die unbekannten Schriftsteller, die großes zu Wort gebracht haben. Die Lyrik und Prosa aus seiner Schaffenszeit, suchen weiter seinesgleichen.

In Gedenken Familie Böttcher,

Berlin, Juni 2018

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