Michael Roes wurde 1960 in Rhede, Westfalen, geboren und lebt in Berlin. Forschungsreisen führten ihn unter anderem in den Jemen, wo der ethnopoetische Roman "Rub’al-Khali. Leeres Viertel" entstand, für den der Autor den Bremer Literaturpreis erhielt. Im Jahr 2000 drehte Roes in New York und im Jemen seinen ersten Spielfilm "Someone is Sleeping in my Pain", einen arabischen Macbeth. Für sein literarisches Schaffen wurde er unter anderem mit dem Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpreis, dem Alice-Salomon-Poetik-Preis und dem Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis ausgezeichnet. Sein Roman "Die Laute" wurde für den Deutschen Buchpreis nominiert. Letzte Veröffentlichungen sind die Romane "Zeithain", "Herida Duro", "Der Traum vom Fremden" und der Essayband "Melancholie des Reisens".