Riley

Schon immer mochte ich gute, gerne auch komplexe, Geschichten. Ob die Geschichten dabei in Form von Romanen, Filmen, Serien, Pen&Paper-Rollenspielen oder Videospielen erzählt werden, ist mir dabei egal. Eigentlich war es nur eine Frage der Zeit, wann ich selbst mit dem Schreiben beginnen würde.

Die meisten Ideen kommen mir tatsächlich beim Laufen, während ich Musik höre. Der Kopf ist dann wunderbar frei und bei der passenden Musik habe ich unweigerlich Szenen und Bilder vor Augen, die ich dann nur noch zu Papier bringen muss.

Bei meinem ersten Roman hat alles mit dem Vorwort angefangen. Das habe ich mehrere Jahre mit mir rumgeschleppt. Es umriss für mich vage die Storyidee. Argyll, der vermeintlich blinde Schwertkämpfer, folgte dann. Ich erinnere mich noch daran, dass ich vor Jahren eine App zum Zeichnen für das iPad ausprobiert habe. Damals war eine meiner ersten Kritzeleien ein Schwertkämpfer mit einer violetten Augenbinde. Ich war selbst etwas erstaunt, wen ich da gezeichnet hatte. Mit den Monaten kamen immer mehr Ideen hinzu, die ich dann zusammenfügen konnte.

Ich komme nur nebenbei und selten zum Schreiben. Daher war für mich die große Frage, ob ich kreativ bis zum Ende durchhalten und es technisch im Selbstverlag hinbekommen würde. Das kann ich mittlerweile beides bejahen! Mittlerweile arbeite ich an der Fortsetzung und einer Kurzgeschichte.

Es gibt viele Fragen, die ich mir selbst noch beantworten muss: Welches Schicksal hat Argyll hinter sich? Was hat es mit dem Schwert auf sich? Welche Rolle spielt der Junge? Wer will den Jungen tot sehen? Und warum? Wer ist der Hohe Rat und welche Aufgabe hat er? Wer hat die Jadetürme gebaut und welche Funktion haben sie? Wie geht es weiter? Ich werde wohl noch einige Kilometer laufen müssen...

01.05.2020, Riley

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