Peter Dunsch

1947 - am scheußlich kalten 5. Dezembertag in Leuna bei Merseburg als erstes Kind des Feuerwehrmannes Heinz und seiner Arzthelferin Ursula geboren und Peter gerufen

1954 - neue Tätigkeit als Schulkind mit Spaß am Malen und an Albernheiten

1956 - väterlicherseits bedingter Standortwechsel von Leuna nach Zeitz, Beginn des Interesse für die Luftfahrt

1962 - Start der (durchaus erfolgreichen) zehnjährigen Karriere im Amateur-Boxsport bei der SG Motor Zeitz

1964 - erfolgreicher Schulabschluss; da eine DDR-Schule, mit Befähigung Lesen, Schreiben, Rechnen; im gleichen Jahr Beginn der Lehre in der Filmfabrik ORWO Wolfen als BMSR-Mechaniker

1967 - nach kurzer Tätigkeit in der sehr betagten Zuckerfabrik Zeitz als BMSR-Mechaniker der Wechsel zur Berufsfeuerwehr im Hydrierwerk Zeitz, als Hobby erste Feuerwehrkarikaturen für Kameraden bzw. Genossen - so die offizielle Anrede

1968 - Feuerwehr-Grundausbildung und Studium des Nachtlebens in Leipzig; die gewollte Mitgliedschaft in der SED

1969 - Beginn des Studiums an der Fachschule Feuerwehr in Heyrothsberge bei Magdeburg

1971 - Ingenieur des Brandschutz, Feuerwehroffizier, Umzug nach Magdeburg (mit Eheweib und einjährigem Sohn) und Beginn der Lehrtätigkeit an der Feuerwehrschule Heyrothsberge

1972 - Beginn des Hochschul-Fernstudiums an der Karl Marx Universität Leipzig unter weiterer Pflege des Hobbys Zeichnerei

1977 - Studiumabschluss und damit Träger des heute weniger attraktiven Titels "Diplomlehrer für Marxismus - Leninismus"

1978 - Beginn der reichlich dreijährigen Tätigkeit als Lehrer an der Polizeischule in Mosambik, dabei Ausprägung des Hangs zur Zeichnerei aus dem Erfordernis und der Fähigkeit, Sprachbarrieren speziell bei Fachbegriffen mit bildhafter Darstellung überbrücken zu können

1981 - mit Rückkehr in die DDR Funktionär im Leistungszentrum Feuerwehrkampfsport (Quelle der Nationalmannschaft), dabei Nutzung der zeichnerischen Fähigkeiten für Urkunden, Aufkleber etc. inklusive erste Zeichnungen für die Feuerwehrzeitung der DDR "Unser Brandschutz"

1983 - erste Veröffentlichungen von Karikaturen in der Bezirkszeitung "Freiheit" in Halle und dabei Sieg der Einsicht, dass pure autodidaktische Fertigkeiten auf Dauer nicht befriedigen

1984 - Eintritt in einen Magdeburger Zeichenzirkel unter Gerd Bunzenthal, Unterricht bei dem Magdeburger Zeichenlehrer Wilhelm Paulke und Konsultationen beim Karikaturisten Arthur Epperlein in Halle; Erschließung weiterer Zeitschriften für zeichnerische Beiträge; Herr Epperlein taufte meine Bilder (1988) mit dem Kürzel Pedu

1986 - Mitwirkung an der Feuerwehr - Karikatursammlung "Löschblätter"

1987 - erste kleine Ausstellung in der Passage des Magdeburger Hauptbahnhofes und schöpferische Bekanntschaft mit dem späteren Karikaturisten der "Volksstimme" Gottfried Scheffler

1988 - trotz damit verbundener autoritärer Einbuße auf eigenen Wunsch Wechsel zur Fachschule Feuerwehr als Lehrer

1990 - Wechsel in den Polizeidienst und nebenbei abgestempelte Beurkundung als Pressezeichner/Karikaturist durch die Kommission Kultur und Kunst der "noch DDR" in Berlin

1991 - mit "Wasser Marsch" das erste eigene Büchlein mit Feuerwehrkarikaturen

1993 - Wechsel zum LKA Sachsen-Anhalt, Mitarbeiter in der Pressestelle und Verbeamtung

1995 - Wechsel zur Kriminalprävention im LKA; Sachbearbeiter für Kinder- und Jugendfragen; Start der Malheftserie des LKA "Super Tipps" zur Kriminalitätsvorbeugung; diese Serie endete später mit 28 Titeln (einschließlich Brandschutz) und über zwei Millionen gedruckten Exemplaren; bin heute noch stolz darauf

1999 - Ausstellung im Landtag Sachsen-Anhalt und Veröffentlichung des bedeutsamen Sachbuches über Holzpferde mit dem kurzen Titel "Handbuch über Aufzucht und Pflege Trojanischer Pferde in Deutschland"

2000 - Ausstellung bei der AOK Magdeburg und Illustration eines Märchenbuches

2001 - Ausstellung im Kabarett "Kiebitzensteiner" in Halle und echter Beginn der Buchillustrationen anderer Autoren

2002 - Ausstellung im "Volksbad Buckau" in Magdeburg

2003 - Ausstellung im Winkelmann-Museum Stendal

2004 - Veröffentlichung meines Kinderbuches "Super Tipps vom Bär mit Grips"

2006 - Ausstellung in der Stadtbibliothek Oschersleben

2008 - so gegen 00.05 Uhr im neuen Jahr der Sprung vom Kriminalhauptkommissar in den "polizeilichen" Ruhestand

2012 - 1. Platz bei der Grafikatur-Ausstellung 2012 der Stadt Lübben

2013 - "echter" Rentner geworden; bis dahin 15 "fremde" Bücher mit meinen Bildern geschmückt und in zwei Büchern (Kriminalgeschichten) freiwillig mitgetextet

2014 - Ausstellung "medizynischer Bilder" in der Klinik Bad Schmiedeberg

2015 - Koautor und Illustrator im Buch "Doping, Stasi und die neue Führung" des Autors Dr. Dirk Gropengießer

2016 - Fertigstellung des sechsten Malheftes (vier davon für die Stadt Magdeburg) außerhalb von Polizei und Feuerwehr; dazu vierwöchige Tätigkeit in Mosambik als Zeichenlehrer und Hausmeister in einer Einrichtung für Kinder

2017 - Beginn der Buchveröffentlichungen über Amazon (Inhalt: Feuerwehr und Holzpferde)

2019 - Ausstellung in der Stadtbibliothek Magdeburg "50 Jahre Feuerwehrkarikaturen von Pedu"

2020 - Band 4 der Feuerwehrtrilogie (ergibt sich aus dem aktuellen Schulsystem) bei Amazon

2021 - bis jetzt 23 fremde Bücher bemalt und neun eigene geschaffen

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