Friederike Migneco

Friederike Migneco (auch als Cayetana Caruso vertreten) ist als Lyrikerin und Essayistin eine Grenzgängerin zwischen den Weltkulturen. In ganz Europa zu Hause, verfasst sie ihre Gedichte und Texte auf Deutsch, Italienisch und Französisch. Seit dem Studium der fernöstlichen Religionsgeschichte und der Japanologie intensive Begegnungen mit den religiösen Traditionen des Ostens, besonders mit dem Buddhismus. Der Dialog zwischen Religionen, zwischen Atheismus und Glauben, Rationalität und Spiritualität, der den Kern ihrer Tätigkeit ausmacht, führte sie dazu, sich mit dem « objektiv gewordenen Nihilismus » und seinen Folgen für die Gesellschaft (u.a. der Gentechnik) auseinanderzusetzen. In diesem Rahmen Hrsg. und Übers. von Erwin Chargaff und von Valentin Tomberg. In ihrer mystischen Lyrik weisen die Motive in organischer und stereophonischer Klangfülle der Sprache über die konkrete Erfahrung ins Allgemeingültige hinaus, bis hin zu einer Begegnung mit dem ganz Anderen.