Kerstin Chavent, Jahrgang 1964, unterrichtet romanische Sprachen und lebt in Südfrankreich. Durch eine Brustkrebserkrankung im Jahr 2012 erlebte sie die Kommunikation in einer neuen Dimension: dem Gespräch mit sich selbst. Ihr erstes Buch erschien zur gleichen Zeit in französischer und in deutscher Fassung: "Krankheit heilt. Vom kreativen Denken und dem Dialog mit sich selbst" (Omega 2014, Quintessence 2014). Es wurde ebenfalls auf slowakisch und auf spanisch übersetzt. 2016 folgte beim französischen Verlag l'Harmattan "Traverser le miroir - de la peur du cancer à la confiance en la vie" (Den Spiegel durchqueren - Von der Angst vor dem Krebs zum Vertrauen in das Leben). "Das Licht fliesst dahin, wo es dunkel ist. Zuversicht für eine neue Zeit" erschien 2017 beim Europa-Verlag. In Eigenredaktion veröffentlichte sie 2018 ihre autobiografische Erzählung "Was wachsen will muss Schalen abwerfen. Die Enthüllung eines Krustentieres" sowie eine Reihe kurzer Texte und Erzählungen in der französischen Sammlung "La feuille qui ne voulait pas tomber de l'arbre" (Das Blatt, das nicht vom Baum fallen wollte). 2019 folgte beim Scorpio-Verlag "Die Waffen niederlegen. Die Botschaft der Krebszellen verstehen". In all ihren Büchern geht es ihr darum, in einem alchimistischen Prozess schwere, dunkle Materie ins Licht zu schicken und aufzulösen.
Ihre aktuellen Projekte (Stand Frühjahr 2019) sind die auf Deutsch vorliegende kulinarische Erzählung "Und freitags kommt der Austernwagen" und eine Reise durch bewegte Aussen- und Innenwelten in "A la recherche de l'unité perdue".