Achim Koch arbeitete in der Bildung, im Theater und in der Entwicklungshilfe, auf dem Balkan und in Afrika, zuletzt in Kamerun und im Tschad. Vor allem ist er aber Schriftsteller und Künstler, mit fließendem Übergang. In jedem seiner Romane ist eine Figur Maler oder Malerin, die sich in der Geschichte mit dem gleichen Thema befasst wie der Autor. Die Werke dieser Künstler wiederum entstehen auch in der Realität.
2009 erschien der historische Roman "An Willem", der sich unter dem Eindruck der Balkankriege mit dem deutsch-dänischen Krieg Mitte des 19. Jahrhunderts beschäftigt, bei dem ebenfalls die Fronten durch Familien und Freundschaften verliefen.
2011 erschien "Das neue Manifest", ein deutsch-deutscher Roman, der der Frage nachgeht, ob der Traum einer gerechteren Gesellschaftsordnung nach 1989 noch realisierbar ist.
2015 erschien "g.r.a.s." wie in den anderen Romanen mit einer grundsätzlichen Frage an unsere Gesellschaft: Kann sich der Glaube an einen dauerhafte Fortschritt nicht auch als Fessel für unser Überleben erweisen?
2016 erschien "Fluchtland", eine Satire über die Situation von illegalen Flüchtlingen in Deutschland, aber vor allem über die deutsche Gesellschaft zwischen Integration und Ablehnung, Hilfe und Selbsthilfe.
2019 erschien "Der Augenblick", ein Roman über die Anfälligkeit der kritischen Infrastruktur aber auch über die Grenzen der Fotografie und die Würde der Motive.
Manchmal lässt Achim Koch seine Figuren aus dem Rahmen des Romans heraustreten und wir können sie in kurzen Hörstücken wieder treffen, wo sie sich in einen Dialog untereinander oder mit dem Autor begeben:
"Der Autor Kommt" - ein Hörstück um "An Willem"
"Ermittlungen gegen einen Autor" - ein Hörstück um "Das neue Manifest"
"Unsere Welt ohne Autor" - ein Hörstück um "g.r.a.s."
"Der Autor findet keine Worte" - ein Hörstück nach "Der Mann hinter dem Bild"
"Ein Autor macht sich ein Bild" - ein Hörstück nach "Fluchtland"
"Ein Autor macht ein Selfie" - ein Hörstück nach "Der Augenblick"