Peter Lukasch

Dr. Peter Lukasch wurde 1942 in Wien geboren. Er absolvierte eine Schlosserlehre, war einige Jahre als Fabrikarbeiter und später als Versicherungsangestellter beschäftigt. Während dieser Zeit legte er als Werkstudent die Matura ab und studierte anschließend an der Universität Wien Rechtswissenschaft. Nach Abschluss seines Studiums trat er in den Staatsdienst ein, wo er bis zu seiner Pensionierung im Bereich der Strafjustiz tätig war.

Dr. Peter Lukasch hat sich viele Jahre mit dem Sammeln und der Erforschung historischer Kinder- und Jugendliteratur beschäftigt und dazu drei Sachbücher veröffentlicht: "Deutschsprachige Kinder- und Jugendzeitschriften" , "Der muss haben ein Gewehr: Krieg, Militarismus und patriotische Erziehung in Kindermedien" und "Der unglaubliche Struwwelpeter".

Über "Deutschsprachige Kinder- und Jugendzeitschriften" urteilte das Institut für Jugendbuchforschung der Johann Wolfgang Goethe-Universität (Frankfurt am Main) im Jahrbuch der Kinder- und Jugendliteraturforschung von 2011/2012 in einer ausführlichen Rezension:

"(...) Die Leserinnen des Bandes erhalten so einen sowohl breiten als auch tiefen Einblick in das Thema Zeitschriften für Kinder und Jugendliche. (...)

(...) Obwohl sich das Werk nicht ausschließlich an WissenschaftlerInnen wendet und auch nicht die gesamte Fachliteratur berücksichtigt wurde, stellt es dennoch eine wertvolle Basis für weitere wissenschaftliche Arbeiten auf diesem Gebiet dar." (Susanne Blumesberger)

Über "Der muss haben ein Gewehr" urteilte das Institut für Jugendbuchforschung der Johann Wolfgang Goethe-Universität (Frankfurt am Main) im Jahrbuch der Kinder- und Jugendliteraturforschung von 2012/2013 in einer ausführlichen Rezension:

(...) Der Verfasser unternimmt hier den ambitionierten Versuch, auf breiter Quellenbasis eine Übersicht über sämtliche Quellen, Gattungen Kriegsdarstellungen, Kriegsthemen und kriegsspezifische Phänomene in der deutschsprachigen Kinder- und Jugendliteratur im diachronen Verlauf zu geben (...)

(...) Für interessierte Laien, für Sammler und an der Geschichte der Kinder- und Jugendliteratur im weitesten Sinn Interessierte mag Der muss haben ein Gewehr deshalb ein erster und nützlicher Zugang zur Beschäftigung mit diesem Thema sein - nicht mehr und nicht weniger. (Sebastian Schmideler)

Seinem Interesse für Geschichte und Kriminalistik folgt der Autor in einem Zyklus historischer Kriminalromane um die alte Stadt Hainburg an der Donau in Niederösterreich. Dabei werden historische Ereignisse aus der bewegten Geschichte Hainburgs mit aktuellen Kriminalfällen verknüpft, die der teils zu Depressionen, teils zu Wutanfällen neigende Chefinspektor Hagenberg zu lösen hat.

Bisher sind erschienen: "Zu Hainburg verblieb man über Nacht" (auf der Suche nach dem Schatz der Nibelungen), "Teufels-Liebchen" (aus der Zeit der Hexenverfolgungen), "Aschenspuren" (ein Kriminalfall um den Brand des Ringtheaters in Wien) und "Der Spion von Hainburg" (aus der Zeit der Türkenkriege).

Mit "Mordsmädchen" und "Mordskünstler" nimmt der Autor einen weiteren Krimizyklus um den Versicherungsdetektiv Amadeus Heinrich und seiner Jugendliebe, der eigenwilligen Schlossermeisterin Lisa auf.

Die Webseite des Autors ist unter http://www.zeitlupe.co.at/ zu erreichen.

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