Autorin Heidi Dahlsen
Meine Laufbahn als Bücherwurm begann bereits sehr früh. Sowie ich sitzen konnte, drückten mir meine Eltern ein Buch in die Hand. Lesen lernte ich nach der Einschulung im Handumdrehen und wurde Stammgast in unserer örtlichen Bücherei. Bereits in der Grundschule schrieb ich Geschichten und verfasste Aufsätze, die den Lehrern zu gefallen schienen, denn sie wurden sehr gut benotet.
Vor circa zehn Jahren (im Alter von 50 Jahren) zwang mich das Schicksal dazu, meine Biografie zu verfassen. Bis dahin war mein Leben sehr turbulent, das ich aus Pflichtbewusstsein zwar meisterte, jedoch nie genießen konnte.
Als erstes sorgten meine Eltern dafür, dass ich kein Selbstbewusstsein entwickeln konnte. Mit einem Vater, der narzisstische Züge aufweist, hat man als Kind kaum Chancen, sich seelisch gesund eine Zukunft aufzubauen. Mein größter Wunsch war es, schnell weg von zuhause zu kommen. So schlitterte ich bald in die erste Katastrophe und katapultierte mich, zwar mit guten Vorsätzen, jedoch ziemlich erfolglos, immer weiter in die nächsten. Meine große Freude waren die Geburten meiner Kinder. Sie zu haben gab mir immer Kraft, durchzuhalten und den Alltag zu meistern.
Nach der Stärkung meines Selbstbewusstseins durch eine Therapeutin, wagte ich bei meinen Eltern einige Kindheitserinnerungen in Frage zu stellen, was den unmittelbaren Abbruch unseres Familienverhältnisses bedeutete. Da sie sich nicht von mir scheiden lassen konnten, besiegelten sie diesen Entschluss mit der Enterbung.
Als ich begann, meine Lebensgeschichte aufzuschreiben, diente dies vorerst nur dazu, meine Seele zu befreien. Dass damit meine Karriere als Autorin begann, ahnte ich nicht mal im Entferntesten. Ich schrieb und schrieb und schrieb … die Erinnerungen flogen mir nur so zu und füllten bisher elf Bücher.
Meine Eltern betonen noch heute abfällig: „Du bist doch nur entstanden, weil wir Langeweile hatten.“
Was aus so einem Kind schon werden kann, fragen Sie sich gerade? Das können Sie in meinem ersten Buch „Lebt wohl, Familienmonster“ nachlesen und im Nachhinein an allen Höhen und Tiefen meines Lebens teilhaben. Auf der Suche nach einem harmonischen Familienleben stolperte ich von einer Katastrophe in die nächste. Ich kann Ihnen versprechen, dass Ihnen beim Lesen nicht langweilig wird.
„Alles wird gut … “ ist mein zweites Buch. Zu diesem Titel hat mir mein Sohn verholfen. Immer, wenn ich fast am Verzweifeln war, tröstete er mich damit und ich konnte auch hier in die Handlung viele Erlebnisse aus meinem Leben einbauen … Wenn man nur vorher wüsste, welche Entscheidung die richtige oder wenigstens die günstigere wäre. Aber – wer weiß das schon? Christine, Oliver, Lydia und Jutta sind Mitte dreißig, als sie sich wiedertreffen. Als Schulfreunde waren sie einst unzertrennlich und hatten große Pläne für die Zukunft. Jetzt müssen sie jedoch feststellen, dass ihnen so manche Fehlentscheidung, die sie mit jugendlichem Leichtsinn selbstbewusst getroffen haben, das Leben ganz schön schwer macht. Jutta, die nach der überstürzten Trennung von ihrem Mann eigentlich erst einmal zur Ruhe kommen wollte, erlebt ein Gefühlschaos nach dem anderen. Olivers Eheglück wird nicht nur von seinem Schwiegervater bedroht – auch beruflich bahnt sich eine Katastrophe an. Lydia wird der Albtraum, den sie als junges Mädchen erlebte, wieder bewusst. Nur Christine führt ein harmonisches Leben – doch auch dieser Schein trügt.
Unter dem Motto "Gemeinsam haut uns nichts so schnell um" stehen sie sich wieder bei, um den Alltag leichter ertragen zu können.
Ein Trost bleibt, denn – alles wird gut … irgendwann.
Schon bald war ich so in Schreiblaune, dass die Fortsetzung „Ein Hauch Zufriedenheit“ nicht lange auf sich warten ließ … Sind Sie zufrieden? Jeder könnte glücklich leben, wenn es jene Mitmenschen nicht gäbe, die sich, statt um ihren eigenen Kram zu kümmern, leider viel zu oft ungebeten in alles Mögliche einmischen. Natürlich stets mit nur gut gemeinten Ratschlägen. Was sonst?
Eigentlich ist es doch gar nicht schwer, auch anderen einmal ein bisschen Glück zu gönnen, oder? Mit einem Hauch Zufriedenheit geht es ziemlich turbulent zu.
Im „Gefühlslooping“ begleitet der Leser Lydia während ihrer Psychotherapie.
Diese Geschichte gibt einen Einblick in eine psychiatrische Klinik, in der die Patienten mit den Dämonen ihrer Vergangenheit abzurechnen sowie ihren kleinen Verrücktheiten umzugehen lernen.
Unter anderem wird diese Lebensgeschichte erzählt: Was macht eine Mutter, wenn sie nach Hause kommt und diesen „Brief“ ihres Kindes vorfindet?
„Ich bin sterben! Such mich nicht! Dir wünsche ich noch ein sorgenfreies Leben.“
Nach dem ersten Schock versucht sie das unermessliche Gefühlschaos, das die Borderline-Störung bei ihrer Tochter anrichtet, zu ordnen. Es folgt ein jahrelanger, zäher Kampf, der bis zur geistigen und körperlichen Erschöpfung reicht. Am Ende kommt die Mutter zu der unbefriedigenden Erkenntnis, dass sie für ihre Tochter eigentlich nichts weiter tun kann, als selbst die Nerven zu behalten. Das ist jedoch fast unmöglich.
Gewürzt ist die Handlung mit einer Prise ganz normalen Wahnsinns, der so manches Mal nur mit etwas Humor zu ertragen ist.
Im „Hoffnungsschimmer“ erfahren Sie wie es mit Christine, Olli, Lydia und Jutta weitergeht … Der Alltag mit seinen Höhen und Tiefen hält für alle einige Überraschungen bereit. Ihre Wünsche gehen in Erfüllung, so manches Mal jedoch ganz anders als erwartet. Sie tragen es dennoch mit Humor und sind sich sicher: wenn man ab und zu über seinen eigenen Schatten springt, kann man vieles erreichen. Immer noch handeln sie nach dem Motto: `Gemeinsam haut uns nichts so schnell um´ und stehen sich in allen Lebenslagen bei.
Da begeisterte Leser um noch eine Fortsetzung baten, spann ich die Geschichte weiter … Wohl dem, der wahre Freunde hat, die immer zu ihm stehen und für ihn da sind.
Christine, Oliver, Lydia und Jutta haben erst beim zweiten Anlauf ihr Glück gefunden und auch nur, weil sich ihre langjährige Freundschaft bewährt hat.
Die negativen Einflüsse, denen sie jahrelang ausgesetzt waren, konnten sie unterdessen gemeinsam überwinden. Die Hoffnung auf Zufriedenheit sowie ein glückliches Familienleben gaben sie nie auf, standen sich mit Rat und Tat zur Seite und haben nun ihre Ziele erreicht.
Nach dem Chaos der Vergangenheit hat das Schicksal eine ganz besondere Melodie für sie komponiert ~ die „Sinfonie der Herzen“.
Nachdem ich 2010 die Diagnose Krebs erhielt, war ich verzweifelt und sagte mir: „Halte durch, sei stark – kämpfe!“ Ein Jahr später kam ich langsam wieder zu Kräften und schrieb mir nun diese Seelenqual vom Herzen, auch weil sie für mich mit einem Happy-End ausgegangen war.
Danach erfüllte ich mir einen Traum. Ich liebe Weihnachten und die Geschichten, die dieses Fest so besonders machen. Also fragte ich mich: „Warum nicht dieses Thema aufgreifen und dem Leser eine Weihnachtsbotschaft vermitteln?“ Dabei „half“ mir eine kleine Elfe, deshalb auch der Titel „ElfenZauberei“. Dieses Buch ist ein Lesevergnügen für Kinder ab etwa zehn Jahren sowie für Leseratten bis ins hohe Alter.
So, wie die Geschichte unter die Haut geht, werden Sie sich in Zukunft sicher gut überlegen, was Sie sich wünschen. Denn Sie erfahren, dass es ganz schön turbulent zugehen kann, wenn Wünsche wirklich in Erfüllung gehen.
Nachdem mir bewusst geworden war, dass ich manisch depressiv bin, nahm ich den Kampf gegen die Depressionen, Panikattacken und Gefühlsloopings auf. Sie erfahren in meiner „KAMPFANSAGE“, welche Lösungswege ich gefunden habe, um heute ein lebenswertes Leben führen zu können. Dieses Buch ist ein Ratgeber für Betroffene und all diejenigen, die sich nicht davor scheuen, sich mit den Tabu-Themen der psychischen Krankheiten auseinanderzusetzen.
Getreu dem Motto: Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm, ist meine Enkelin ebenfalls eine begeisterte Leseratte und wir begannen, als sie vier Jahre alt war, gemeinsam Geschichten zu verfassen. Im Buch „Harmonie zur Weihnachtszeit“ sind alle veröffentlicht sowie zwei Texte, die mir noch auf der Seele brannten, denn … sobald das Weihnachtsfest zur Pflichtveranstaltung wird, ist der Familienfrieden schnell gestört. Mit etwas Fantasie und Einfallsreichtum kann jeder das Beste für sich und seine Lieben daraus machen, sodass sogar die Schwiegermutter strahlt und die pubertierenden Kinder die Feiertage auf einmal gar nicht mehr so ätzend finden ...
Ich freue mich über jeden zufriedenen Leser und wünsche allen gute Unterhaltung mit meinen Büchern.
Herzlichst Heidi Dahlsen
Webseite: www.autorin-heidi-dahlsen.jimdo.com