Wolfgang Kaes wurde 1958 in der Eifel geboren. Die Entscheidung, zur Kripo zu gehen (da gibt es eine familiäre Vorbelastung) oder doch besser Journalist zu werden, fiel erst unmittelbar vor dem Abitur. Kaes finanzierte sein Studium der Politikwissenschaft, Kulturanthropologie und Pädagogik mit Jobs als Waldarbeiter, Hilfsarbeiter im Straßenbau, Lastwagenfahrer, Taxifahrer und schließlich als Polizeireporter für den Kölner Stadt-Anzeiger. Er arbeitete für das US-Nachrichtenmagazin Time, schrieb Reportagen für den STERN, die ZEIT und andere. Heute ist Wolfgang Kaes Chefreporter beim Bonner General-Anzeiger. 2013 wurde ihm für seine fünfmonatigen, erfolgreichen Recherchen in einem mysteriösen, 16 Jahre alten Vermisstenfall, die schließlich zur Aufklärung eines Tötungsdelikts führten, der Henri-Nannen-Preis verliehen. Seit 2004 erscheinen seine sorgfältig recherchierten Thriller, in denen er politisch hochbrisante Themen verarbeitet. "Endstation" ist sein achter Roman.