Renate Klöppel

Erst im Alter von vierzig Jahren begann Renate Klöppel zu schreiben. Es entstanden vier Sachbücher, in die die Erkenntnisse aus zwei Berufen und zwei abgeschlossenen Studien - Musik und Medizin - einflossen. Diese Bücher sind zu bewährten Klassikern geworden und werden jeweils aktualisiert immer wieder neu aufgelegt. Übersetzungen ins Chinesische, Polnische, Italienische, Tschechische und Spanische liegen vor.

1999 wechselte Renate Klöppel nicht weniger erfolgreich als bei den Sachbüchern zur Belletristik. Für "Die Schattenseite des Mondes. Ein Leben mit Schizophrenie" erhielt sie 2007 den Horst Joachim Rheindorf-Literaturpreis. Außerdem wurde sie mit einem Stipendium des Förderkreises deutschsprachiger Schriftsteller in Baden-Württemberg ausgezeichnet. Ihre sechs Krimis mit dem Freiburger Genetik-Professor Alexander Kilian in der Hauptrolle haben schon unzählige Leser in ihren Bann gezogen. Die letzten drei sind im Piper Verlag erschienen, zuletzt 2013 Blutroter Himmel. Im März 2015 ist der neue Krimi "Stumme Augen" im Wellhöfer Verlag erschienen - ein spannender Krimi mit der ungewöhnlichen Person eines stummen Rollstuhlfahrers und der Frage nach dem Glück.

Der im Herbst 2015 folgende Roman Namibia – Namibia ist während mehrerer Reisen in das ehemalige Südwestafrika entstanden. Eigene Erlebnisse flossen ebenso in die Romanhandlung ein wie authentische Berichte von namibischen Frauen und anderen Zeitzeugen.

Der neue Roman „Ein anders Leben findest du allemal“ (September 2018) ist die spannende Geschichte eines in der Nachkriegszeit geborenen Geschwisterpaares, deren Lebenswege sich auf ungewöhnliche Weise trennen. Viele Jahre nach Trennung und ein Vierteljahrhundert nach der Wende kehrt das kleine Mädchen von damals als reife Frau zum ersten an die Stätten ihrer Kindheit zurück. Hier hat sie hinter der Fassade einer heilen Familie die späte Nachkriegszeit und das deutsche Wirtschaftswunder erlebt. Sie steht wieder an dem Bahnhof einer norddeutschen Großstadt, wo ihr großer Bruder Rudi wenige Wochen nach seinem Abitur in einen Zug gestiegen ist und seine Familie ohne ein Wort des Abschieds zurückgelassen hat. Dreizehn Jahre war ihr Bruder verschwunden, als er plötzlich nach einem freiwilligen und letztlich gescheiterten Leben in der DDR in ihrer schäbigen Wohnung in Berlin-Neukölln auftaucht.

Ein ganz anderes Buch ist ebenfalls im September 2018 in dem sächsischen Mirabilis Verlag erschienen. Es ist ein unterhaltsames Sachbuch für Kinder im Grundschulalter mit dem Titel „Nico, Emmi und der Wetterfrosch“. In kurzweiligen Erzählungen und ergänzenden Sachtexten erfahren Kinder und auch Erwachsene nicht nur Grundlegendes sondern auch manches Ungewöhnliche über das Wetter.

Diplommeteorologe und TV-Moderator Sven Plöger schreibt im Begleittext:

"Als ich dieses wundervolle Kinder- und Jugendbuch zum ersten Mal las, dachte ich wie vom Blitz getroffen „Schade, dass es dieses Buch noch nicht gab als ich jung war“. Ich hätte es in kürzester Zeit sicher mehrere dutzend Male verschlungen...

Renate Klöppel erzählt eine schöne Erlebnisgeschichte für Kinder und Onkel Tobias, der Wetterfrosch, der stets die passende grüne Regenjacke trägt, erklärt die Zusammenhänge am Himmel. Kindergerecht, verständlich und trotzdem korrekt. Ein Genuss sind die Infoboxen mit tollen Wetter- und Wolkenbildern – drum ist das Buch auch ein Geheimtipp für die Eltern!"

www.Renate-Kloeppel.de

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