Hans-Peter Kolb

Der Autor, geb. 1951, ist Psychologischer Psychotherapeut in eigener Praxis (www.kolb-hannover.de) und beschäftigt sich schon länger mit Philosophie, deren Relevanz für die therapeutische Praxis ihm dabei bewusst wurde. Nach dem Mathematik-Diplom 1975 und dem Diplom in Psychologie 1982 arbeitete er zuerst in einer Suchtklinik und ließ sich dann in eigener Praxis nieder. Nach der Veröffentlichung seiner Daseinsanalyse in drei Büchern und der von vier weiteren zur Anwendung auf religionswissenschaftliche, kosmologische und soziologische Themen wandte er sich in seinem siebten und bisher letzten Buch seinem eigentlichen Betätigungsfeld zu, nämlich der Psychotherapie. Außerdem hat er bereits zwei seiner Bücher ins Englische übersetzt. Das Thema, welches alle seine Bücher durchzieht, ist die Utopie der vollkommenen Liebe, die er zuerst sehr abstrakt als echtes und unmittelbares Verständnis definiert, wodurch dann alle Täuschungen vollkommen überwunden wären. Davon abgeleitet ergibt sich deutlich praktischer, dass wir dann nichts mehr persönlich übel nehmen und somit alles verzeihen würden. Somit stellt sich die Frage, wie wir uns dieser Utopie immer mehr nähern und die Welt immer menschlicher im positiven Sinne machen können.