Michael Kleeberg

DAS LEBEN

1959 in Stuttgart geboren – aufgewachsen in Böblingen und Hamburg – Studium der Politischen Wissenschaften, der Neueren Geschichte (Universität Hamburg)und der Visuellen Kommunikation (Hochschule der Bildenden Künste, Hamburg) –

ab 1983 längere Aufenthalte in Rom, West-Berlin und Amsterdam – 1986 Übersiedlung nach Paris – seit 2000 in Berlin – unterschiedliche Jobs(Schauermann, Fahrer,Krankenpfleger, Kino-, Motorsportjournalist, freier Mitarbeiter beim Radio,Privatlehrer, Telefoninterviewer in der Marktforschung, Leiter einer Werbeagentur),

„seit 1996 endlich nur noch freier Schriftsteller und Übersetzer“.

DAS WERK

Romane und Erzählungen:

Böblinger Brezeln. Erzählungen. 1984. – Der saubere Tod. Erzählung. 1987. – Proteus der Pilger. Leben, Tod und Auferstehung des Hagen Seelhorst, erzählt von ihm selbst. Roman. 1993. – Der Kommunist vom Montmartre und andere Geschichten. 1997 – Barfuß. Novelle. 1995. – Ein Garten im Norden. Roman. 1998.– Der König von Korsika. Roman. 2001. – Karlmann. Roman. 2007. – Das amerikanische Hospital. Roman. 2010.

Reisebericht:

Das Tier, das weint. Libanesisches Reisetagebuch. 2004

Kinderbuch:

Luca Puck und der Herr der Ratten. 2012

Essays über: Elizabeth Bishop, Heinrich Böll, Fjodor Dostojewskij, Günter Grass,Wilhelm Hauff, Hermann Hesse, Heinrich, Thomas und Klaus Mann, Leo Perutz,Marcel Proust, Claude Simon, John Updike, Marguérite Yourcenar u.a.m.

Übersetzungen aus dem Französischen und Englischen

DIE PREISE

Anna-Seghers-Preis. 1996

Lion-Feuchtwanger-Preis 2000

Irmgard-Heilmann-Preis 2008

Mainzer Stadtschreiber 2008

Evangelischer Buchpreis 2011

ERSTE SÄTZE

Ich glaubte mein Leben lang, ein Gott zu sein, oder

doch wenigstens in bevorzugter Verbindung zu den

Göttern zu stehen. (Proteus der Pilger)

An einem Februarmorgen des Jahres 198X geriet

Arthur K., der 30jährige Mitinhaber einer renommierten

Werbeagentur im elften Pariser Bezirk, per Zufall

in einen falschen Service, als er auf dem Minitel die

morgendlichen Sortenkurse einsehen wollte. (Barfuß)

Manche Geschichten kann man ganz einfach

erzählen, sie erzählen sich eigentlich selbst. (Der

Garten im Norden)

Die Bühne ist dunkel und leer. (Der König von

Korsika)

Wo entspringt diese ungeheure Zuversicht, die sich

durch den Bildschirm hindurch auf dich überträgt und

fortpflanzt: Es kann nichts passieren. Es kann nichts

schiefgehen. (Karlmann)

Dahin dahin (Das amerikanische Hospital)

Mehr Info auf: www.michaelkleeberg.de

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