DAS LEBEN
1959 in Stuttgart geboren – aufgewachsen in Böblingen und Hamburg – Studium der Politischen Wissenschaften, der Neueren Geschichte (Universität Hamburg)und der Visuellen Kommunikation (Hochschule der Bildenden Künste, Hamburg) –
ab 1983 längere Aufenthalte in Rom, West-Berlin und Amsterdam – 1986 Übersiedlung nach Paris – seit 2000 in Berlin – unterschiedliche Jobs(Schauermann, Fahrer,Krankenpfleger, Kino-, Motorsportjournalist, freier Mitarbeiter beim Radio,Privatlehrer, Telefoninterviewer in der Marktforschung, Leiter einer Werbeagentur),
„seit 1996 endlich nur noch freier Schriftsteller und Übersetzer“.
DAS WERK
Romane und Erzählungen:
Böblinger Brezeln. Erzählungen. 1984. – Der saubere Tod. Erzählung. 1987. – Proteus der Pilger. Leben, Tod und Auferstehung des Hagen Seelhorst, erzählt von ihm selbst. Roman. 1993. – Der Kommunist vom Montmartre und andere Geschichten. 1997 – Barfuß. Novelle. 1995. – Ein Garten im Norden. Roman. 1998.– Der König von Korsika. Roman. 2001. – Karlmann. Roman. 2007. – Das amerikanische Hospital. Roman. 2010.
Reisebericht:
Das Tier, das weint. Libanesisches Reisetagebuch. 2004
Kinderbuch:
Luca Puck und der Herr der Ratten. 2012
Essays über: Elizabeth Bishop, Heinrich Böll, Fjodor Dostojewskij, Günter Grass,Wilhelm Hauff, Hermann Hesse, Heinrich, Thomas und Klaus Mann, Leo Perutz,Marcel Proust, Claude Simon, John Updike, Marguérite Yourcenar u.a.m.
Übersetzungen aus dem Französischen und Englischen
DIE PREISE
Anna-Seghers-Preis. 1996
Lion-Feuchtwanger-Preis 2000
Irmgard-Heilmann-Preis 2008
Mainzer Stadtschreiber 2008
Evangelischer Buchpreis 2011
ERSTE SÄTZE
Ich glaubte mein Leben lang, ein Gott zu sein, oder
doch wenigstens in bevorzugter Verbindung zu den
Göttern zu stehen. (Proteus der Pilger)
An einem Februarmorgen des Jahres 198X geriet
Arthur K., der 30jährige Mitinhaber einer renommierten
Werbeagentur im elften Pariser Bezirk, per Zufall
in einen falschen Service, als er auf dem Minitel die
morgendlichen Sortenkurse einsehen wollte. (Barfuß)
Manche Geschichten kann man ganz einfach
erzählen, sie erzählen sich eigentlich selbst. (Der
Garten im Norden)
Die Bühne ist dunkel und leer. (Der König von
Korsika)
Wo entspringt diese ungeheure Zuversicht, die sich
durch den Bildschirm hindurch auf dich überträgt und
fortpflanzt: Es kann nichts passieren. Es kann nichts
schiefgehen. (Karlmann)
Dahin dahin (Das amerikanische Hospital)
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