Hans Engels

Fotografie ist mein Beruf und Lebensinhalt seit ich in München die "Bayerische Staatslehranstalt für Photographie" (So hies die jetztige Fachhochschule damals) beendet habe. D.h, ein junger Fotograf bin ich nicht mehr.

Für die verschiedenen Themen in der Fotografie habe ich immer ein offenes Auge gehabt, aber die Architektur hat mich doch am meisten interessiert. Angefangen hat das 1984 mit dem Dannerstipendium für Fotografen. Ein Jahr eine Fotoidee verwirklichen...die vergessenen Prunkarchitekturen aus der Jahrhundertwende. Hotels, Bäder, Villen, sogar ein Museum war dabei. Daraus entwickelt hat sich das thematische Arbeiten zur Architektur. Havanna, Ostpreussen, Bauhaus, 50er Jahre, und das Neueste: DDR Architektur im Prestel Verlag.

Ein spannendes und unbearbeitetes Thema zur Architektur in Ostdeutschland. Fotografiert im Sommer 2018, also aktuell und rechtzeitig zum 30 jährigen Jubiläum des Mauerfalls.

Erwartet habe ich die übliche sozialistische Prunkarchitektur, aber bei genauerem Hinsehen fällt auf, dass in der DDR durchaus sachlich und in der passenden Dimension gebaut wurde. Ohne zu protzen und unbedingt Aufmerksamkeit erheischen zu wollen. Und trotzdem voller Überraschungen. Die großen Ensembles wie in der Prager Strasse in Dresden sind im Westen in der Kleinteiligkeit der Stadtplanung nicht möglich gewesen.

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www.hans-engels.de

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