Anton G. Leitner, geboren 1961 in München, ist examinierter Jurist. Er lebt als Lyriker, Herausgeber und Verleger in Weßling (Landkreis Starnberg). Seit den 80er-Jahren publiziert er eigene Lyrikbände: »Schreite fort, Schritt« (1986), »Kleine Welt Runde« (1994), »Bild Schirm schneit, roter Stich« (1997), »Das Meer tropft aus dem Hahn. Fließ, Blätter« (2001; 2002), »Der digitale Hai ist high. Gesänge« (2004), »Im Glas tickt der Sand. Echtzeitgedichte« (2006), »Ei für zwei« (Gedichtbilderbuch, illustriert von Peter Boerboom, Paula und Carola Vogt, 2011), »Die Wahrheit über Uncle Spam« (2011), »Schnablgwax. Bairisches Verskabarett« (2016) und »Wadlbeissn. Zupackende Verse« (2021). Von ihm erschienen mehrere Hörbücher, u. a. »Das Meer tropft aus dem Hahn« (Musik von Martin Finsterlin, 2003), »Herzenspoesie« (zusammen mit Anna Thalbach und Alexander Khuon, 2007) sowie »Schnablgwax. Bairisches Verskabarett. Das Hörbuch zum Buch« (2016).
Seit 1993 verlegt und ediert Leitner die buchstarke Jahresschrift »Das Gedicht«, deren Erotik-Special auf die Focus-Bestenliste gelangte (2000). Bislang gab er über 40 Anthologien heraus, unter anderem im Reclam Verlag und im Deutschen Taschenbuch Verlag (dtv). Zu seinen Lyrik-Topsellern zählen u. a. »SMS-Lyrik. 160 Zeichen Poesie« (2002 f.), »Feuer, Wasser, Luft & Erde. Die Poesie der Elemente« (2003; 2009) sowie »Der Garten der Poesie« (zusammen mit Gabriele Trinckler, 2006; 2010). Im Rahmen der Lutherdekade veröffentlichte er 2015 »Pausenpoesie. Gedichte zum Neustarten«. Zuletzt edierte er »Heimat. Gedichte« (2017) und »Der Himmel von morgen. Gedichte über Gott und die Welt« (2018).
Leitner wurde mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Kulturpreis »AusLese« der Stiftung Lesen in Mainz (1996), dem »V. O. Stomps-Preis« der Stadt Mainz (1997), dem Kulturförderpreis des Landkreises Starnberg (2001), dem »Bayerischen Poetentaler« (2015) und dem »Tassilo-Kulturpreis« der Süddeutschen Zeitung. Der Bayerische Rundfunk widmete ihm ein 45-minütiges Fernseh-Talkportrait in der Reihe »BR-alpha Forum« (Erstsendung: 30. November 2009), die Süddeutsche Zeitung würdigte sein Schaffen in einem großen SZ-Kulturportrait vom 26. Januar 2011 (»Sprudelnder Quell des Anstoßes. Gedichte machen nicht satt aber glücklich: Das Leben des Lyrikers und Provokateurs Anton G. Leitner«). Seit 2009 ist er Mitglied der Münchner Turmschreiber, 2012 wurde er in die »Karl Valentin-Gesellschaft« aufgenommen.
Weitere Informationen im Internet unter www.antonleitner.de (Blog), www.dasgedichtblog.de, www.schnablgwax.de und www.youtube.com/user/dasgedichtclip.