Rainer Heeke & sein Antiquariat Bücher Mammut – ein wesentlicher Beitrag zum Projekt Bücherstadt Bredevoort

Ganz Bredevoort ist aus dem Häuschen. Seit Beginn des Jahres finden hier Jubiläumsveranstaltungen und besondere Aktionen statt: Die Bücherstadt wird 20 Jahre alt! Wer hätte gedacht, dass das Konzept, das die Mitglieder der Stiftung Bredevoort Boekenstad einst zur Belebung der wirtschaftlichen Situation im Ort entwarfen, so gut aufgehen würde. Für Reisende, die das Städtchen an der deutsch-niederländischen Grenze schon besucht haben, ist es keine Überraschung. Hier findet der bibliophile Besucher alles, was das Bücherherz begehrt!

Oder in den Worten der Bewohner selbst:
"der ort hat eine ausstrahlung der ruhe und magie.
die bücher setzen neue impulse frei, kulturelle ideen, projekte, mittels zweier begriffe:

entschleunigung und nachhaltigkeit, sowie durch gegenseitige befruchtung dank grenzüberschreitender zusammenarbeit mit dem künstlerdorf schöppingen und anderen europäischen bücherstädten.

dem totgegelaubten medium buch gelingt es, durch seine faszination eine ganze stadt und sogar eine komplette region ökonomisch und vor allem kulturell zu beleben."
das bücherstadt manifest, in: die praktikantin, le bookinist & de boekenstad, 2013

die praktikantin, le bookinist & de boekenstad

Einer von denen, die die Region auf diese Art und Weise beleben ist Rainer Heeke, der Inhaber des Antiquariats Bücher Mammut. Er hat zum 20-jährigen Geburtstag des Projekts Bücherstadt Bredevoort – wie passend – ein Buch herausgegeben: die praktikantin, le bookinist & de boekenstad. Im September 2013 tritt er eine fünfwöchige Pilgerreise zu Fuß von der Bücherstadt Bredevoort zur Buchmesse nach Frankfurt an, um in Form von Lesungen an verschiedenen Stationen, und natürlich in Frankfurt selbst, auf sein Projekt aufmerksam zu machen. Auf seinem Weg ist er unter anderem beim ZVAB zu Gast.
In die praktikantin, le bookinist & de boekenstad vereint Rainer Heeke nicht nur das Tagebuch einer Praktikantin und die Fotografien des Künstlers Sebastian Hopp, die die Bücherstadt gewissermaßen beide von außen betrachten, sondern auch Fragmente, Emails, Poesie und viele andere anregende Textstücke aus dem Herzen der Stadt. So gelingt eine großartige Sammlung von Eindrücken aus dem erfolgreichen Projekt Bücherstadt, die dem Leser in vielen verschiedenen Sprachen (Deutsch, Niederländisch, aber auch Lateinisch, Englisch, Italienisch etc.) präsentiert wird. Und für alle, die einen visuellen Vorgeschmack möchten:

Visueller Einblick in die Buchidylle