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Vorträge in der chirurgischen Klinik der königlichen Charité zu Berlin gehalten von Dieffenbach und herausgegeben von Dr. C. Theodor Meier. Mai bis August 1840. (all publ.)

Dieffenbach, Johann Friedrich

Erscheinungsdatum: 1840
Hardcover
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Berlin, Verlag von Alexander Duncker, 1840, Kl.Folio, (4), 157 pp., pp.158-164 Register, 4 pp. Verlagsanzeigen, feiner marmor. Pappband der Zeit. Sehr Selten - Erste und einzige Ausgabe dieser wichtigen Quelle zu Johann Friedrich Dieffenbachs (1792-1847) Lehre und der Geschichte der chirurgischen Klinik der Charité! "Das Unternehmen die klinisch-chirurgischen Vorträge des Professor Dieffenbach in der Charité dem medizinischen Publikum zu übergeben, geschah in der Überzeugung, dafs bei dem gegenwärtig ausgebreiteten Wirkungskreise desselben als klinischen Lehrers die Veröffentlichung jener Vorträge ein Tribut sei, den die Wissenschaft selbst dringend fordere. Ermuthigt wurde ich in meinem Vorhaben durch den Zuspruch vieler Freunde des Mannes, der lange Zeit hindurch mein Lehrer gewesen, dessen ärztliches Wirken zu beobachten mir vielfach vergönnt war. Mir schwebte dabei besonders der Gedanke vor, nicht blos ein dürres Aggregat einzelner aphoristischer Thatsachen oder Ansichten zu liefern, sondern den eigenthümlichen Geist, die originelle Färbung, welche bei den einzelnen hier vorkommenden Lehren der Chirurgie überall hindurchblickt, so viel möglich recht treu und lebendig wiederzugeben. So nur liefs sich von dem Unternehmen ein wahrer Gewinn hoffen. Sache des Handbuches ist es in systematischer, breiter Weise jede einzelne Materie ausführlich abzuhandeln, der klinische Lehrer darf mit Recht die dort vorgetragenen Lehren als bekannt voraussetzen, ihm ist es nur Pflicht den einzelnen Fall in seiner Individualität mit seinen besonderen Erscheinungen hervorzuheben. Die Absicht bei der Herausgabe dieser klinischen Vorträge war eine doppelte: einmal den Zuhörern ein Mittel zu verschaffen Alles, was sie in der Klinik gesehen und gehört, sich mit Leichtigkeit zurückrufen zu können, es noch einmal zu überschauen, und so an den vorgekommenen klinischen Fall das anzuknüpfen, was ihnen bereits aus ihren sonstigen Studien der Chirurgie bekannt geworden. Sie werden hier freilich vergeblich suchen, wie Celsus oder Abulcasem bei einer Operation verfahren, welche Verbände Hippocrates, Fabricius ab Aquapendente oder ein Anderer angewandt; allein gewifs werden sie hören, welches die wesentlichen Erscheinungen sind, die eine Krankheit charakterisiren, welches denn die verschiedenen Verläufe und Ausgänge sind, die ein Krankheitsprocefs nehmen kann, wie sich ein Uebel gestaltet, wenn die Heilung nur durch die Kräfte der Natur vermittelt wird. Das sind wahrlich sicherere, ja die einzigen Grundlagen zu einer richtigen Behandlung. Aber auch hierin werden die Zuhörer nicht auf irgend eine Autorität oder auf eine vererbte Tradition als Quelle der Erkenntnifs hingewiesen, sondern der Lehrer wird ihnen sagen, was er selbst in diesem oder jenem Falle gesehen, welche Beobachtungen er gemacht, welchen Weg er eingeschlagen, wenn frühere Verfahrungsweisen ihn bei ihrer Anwendung im Stiche liefsen. In den Misgriffen, die hierin geschehen, ich meine den Mangel an eigner Beobachtung, liegt ja meistens der Grund zu einem irrtluimlichen Verfahren junger Aerzte am Krankenbette. Unter hundert Fällen, werden dieselben neunzigmal ihre Zuflucht eher nehmen zu dem, was ihnen die Schule gepredigt hat, als sich in ruhiger Beobachtung die Vorgänge, welche ein Krankheitsprocefs darbietet, zu veranschaulichen. Es ist allerdings das Talent der Beobachtung nicht Allen gegeben, allein der klinische Lehrer-, der es anregt und bildet, wo es vorhanden, scheint uns den richtigsten Weg einzuschlagen. Rücksichtlich der Behandlung wird überall der Grundsatz geltend gemacht, dafs je einfacher die Heilmittel und Operationen, desto größer der Gewinn für den Patienten, desto leichter-die Mühe für den Arzt. Die Zeiten sind freilich vorüber, wo man die Hornhaut mit einem Schnepper eröffnete, um eine Cataracte zu entfernen; allein immer noch wird so viel unnütz gekünstelt, immer noch halten sich so Viele für berufen, zu jeder Operation ein eignes Messer, eine besondere Zange . Buchnummer des Verkäufers 47822

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Bibliografische Details

Titel: Vorträge in der chirurgischen Klinik der ...

Erscheinungsdatum: 1840

Einband: Hardcover

Art des Buches: Buch

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