Tom of Finland: The Complete Kake Comics. 45th Ed. (45th Edition) (Multilingual Edition). Dieser Artikel ist nicht verfügbar.
Sprache: Mehrsprachig
Verlag: TASCHEN (edition Multilingual), 2025
- Hardcover
- Gebraucht

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- Titel
- Tom of Finland: The Complete Kake Comics. 45th Ed. (45th Edition) (Multilingual Edition)
- Autor
- Hanson, Dian
- Verlag
- TASCHEN (edition Multilingual)
- Erscheinungsjahr
- 2025
- Zustand
- Very Good
- Einband
- Hardcover
- Sprache
- Mehrsprachig
- ISBN-10
- 375440329X
- ISBN-13
- 9783754403297
- Illustrator
- Of Finland, Tom
- Auflage
- Multilingual.
- Serie
- Buch 6 von 6: Tom of Finland
Im Jahr 1965 hatte Tom of Finland die Idee, einen immer wiederkehrenden Charakter für seine Comicgeschichten zu entwickeln, den ultimativen „Tom’s Man“. Das Ergebnis seiner ersten Überlegungen war ein Blondschopf namens Vicky – ein in Finnland recht verbreiteter männlicher Vorname. Später folgte eine von Tarzan inspirierte Figur, die Jack hieß. 1968 entschied sich Tom schließlich für Kake, einen dunkelhaarigen Ledermann mit Schnauzer, der häufig ein hautenges weißes T-Shirt trug, auf dem sein Motto „Fucker“ zu lesen war. Und so fuhr Kake – wie ein hypermännlicher Missionar der Post-Stonewall-Ära – auf seinem Motorrad in der Gegend umher und trug das Bild vom freien, befriedigenden und ekstatischen Schwulensex in die Welt hinaus. Tom lebte viele seiner eigenen Fantasien in dieser Figur des Kake aus, und so wurde sie für viele Fans zum Sinnbild all dessen, was wir heute gemeinhin als „Gay Clone Look“ der 1970er-Jahre bezeichnen.
Zwischen 1968 und 1986 veröffentlichte Tom insgesamt 26 Folgen von Kakes Abenteuern, von denen die meisten als 20-seitige Heftchen auf den Markt kamen. Tom of Finland – The Complete Kake Comics versammelt alle 26 Einzelgeschichten in einer Ausgabe und bringt uns die Zeit wieder näher, als Männer noch richtige Kerle, Sex sorgenfrei und ein großer, dicker Schnauzbart ein absolutes Muss waren.
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Über die Autorin bzw. den Autor
Touko Laaksonen, der Junge, der als Tom of Finland (1920-1991) berühmt werden sollte, begann bereits mit fünf Jahren Cartoons zu zeichnen. Touko wusste schon früh, dass Frauen ihn weniger interessieren als Männer, und so ist es kaum verwunderlich, dass seine bevorzugten Modelle echte Kerle aus seiner Heimat Finnland waren. Er studierte Kunst in Helsinki und war erfolgreich in der finnischen Werbeindustrie tätig – im Verborgenen arbeitete er aber immer weiter an seinen zunehmend erotischer werdenden Zeichnungen hyper-maskuliner Männer. Als er 1957 einige seiner homoerotischen Bilder im amerikanischen Magazin Physique Pictorial unter dem Pseudonym Tom of Finland veröffentlichte war die Legende geboren. Bis in die späten sechziger Jahre wurden Toms „schmutzige Zeichnungen“ zu einer Art Norm für homosexuelle Kunst und Toms Männer zur Schablone eines neuen schwulen Selbstbewusstseins. Toms Kunst spielt bis heute eine wichtige Rolle in Sachen Selbstvertrauen, positiver Selbstdarstellung und Öffnung der Gay-Community.
Dian Hanson ist Herausgeberin und Autorin bei TASCHEN und hat bereits über 50 Bücher veröffentlicht. Neben Hal Foster’s Tarzan gehören zu ihren jüngsten Titeln ARNOLD, The Art of Pin-up, Masterpieces of Fantasy Art und The Fantastic Worlds of Frank Frazetta.
Touko Laaksonen, der Junge, der als Tom of Finland (1920-1991) berühmt werden sollte, begann bereits mit fünf Jahren Cartoons zu zeichnen. Touko wusste schon früh, dass Frauen ihn weniger interessieren als Männer, und so ist es kaum verwunderlich, dass seine bevorzugten Modelle echte Kerle aus seiner Heimat Finnland waren. Er studierte Kunst in Helsinki und war erfolgreich in der finnischen Werbeindustrie tätig – im Verborgenen arbeitete er aber immer weiter an seinen zunehmend erotischer werdenden Zeichnungen hyper-maskuliner Männer. Als er 1957 einige seiner homoerotischen Bilder im amerikanischen Magazin Physique Pictorial unter dem Pseudonym Tom of Finland veröffentlichte war die Legende geboren. Bis in die späten sechziger Jahre wurden Toms „schmutzige Zeichnungen“ zu einer Art Norm für homosexuelle Kunst und Toms Männer zur Schablone eines neuen schwulen Selbstbewusstseins. Toms Kunst spielt bis heute eine wichtige Rolle in Sachen Selbstvertrauen, positiver Selbstdarstellung und Öffnung der Gay-Community.
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