Buch generell in gutem bis sehr gutem Zustand, Seiten nachgedunkelt.
Warum, zum Teufel, dieses Massenaufgebot von Knight Errant? fragte sich Serrin, während er sich die schläfrigen Augen rieb und in die Juni-Sonne blinzelte. Uniformierte Sicherheit hatte sich auf dem Rasen vor der Campus-Bibliothek ausgebreitet wie Schimmel auf einem faulenden Pfirsich. Ohne seinen Schritt zu verlangsamen, steuerte der Elf die Gruppe an, die ihm den Weg zum Eingang des Gebäudes versperrte.
»Es tut mir leid, Sir«, sagte der Sicherheitsbeamte gleichgültig. »Zu diesem Gelände hat heute niemand Zutritt.«
»Ich habe alle Ausweise dabei«, wandte Serrin ein und machte Anstalten, in seine Jackentasche zu greifen, um seine Sammlung von Plastikkarten herauszuholen. Seine Hand erstarrte auf halbem Weg, da ihm die Miene des Mannes verriet, daß es nicht ratsam war, die Hand auch nur in die Nähe seiner Taschen zu bringen.
»Tut mir leid, Sir«, wiederholte der Mann in gelangweiltem Tonfall. »Block C ist heute geschlossen. Haben Sie es nicht gehört?«
»Was habe ich nicht gehört?« sagte der Elf gereizt.
»Das Beloff-Forschungslabor wird heute nachmittag um zwei Uhr feierlich eröffnet. Von Andrew T. Small persönlich.« Bei der Erwähnung des New Yorker Bürgermeisters klang in der Stimme des Mannes ein unmerklicher Anflug von Verachtung durch. »Toll«, murmelte Serrin und machte kehrt. Er ging zur nächsten Kantine, kaufte sich eine grell aufgemachte Times aus dem Automaten und setzte sich, um sie bei einer Tasse Soykaf und einem Plunderhörnchen zu lesen. Im Jahre 2055 las niemand mehr ein billiges Boulevardblatt wie dieses um der Nachrichten willen, doch selbst die wilde Sensationsmache konnte den Elf nicht