Sämmtliche Werke des heiligen Athanasius, Patriarchen von Alexandrien und Kirchenlehrers. Sämmtliche Werke der Kirchen-Väter. Aus dem Urtexte in das Deutsche übersetzt 14. - 18. Band

Athanasius Patriarch von Alexandrien:

Verlag: Kempten, Jos. Kösel, 1836 - 1837., 1836
Hardcover
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Beschreibung

398, 396, 382, 398, 380 S. Einbände berieben und bestoßen. Schnitt etwas angeschmutzt und fleckig. Innen immer wieder fleckig. Gutes Leseexemplar. "Athanasius von Alexandria (auch Athanasius der Große, griechisch ????????? Athanasios der Unsterbliche ; * um 298 in Alexandria; 2. Mai 373 ebenda) war Bischof von Alexandria in Ägypten, Kirchenvater und einer der herausragenden Gegner des Arianismus. Schon zu Lebzeiten wurde er Säule der Kirche und Vater der Orthodoxie genannt. Athanasius wurde um 296/98, vielleicht auch erst um 300 geboren. Da er äußerlich klein und von dunkler Hautfarbe war (seine Gegner bezeichneten ihn als schwarzen Zwerg Homunculus), ist gut möglich, dass er zu den Kopten gehörte. Er hatte eine ausgezeichnete griechische Bildung in seinen Werken zeigen sich fundierte Kenntnisse von Platon, Homer, Aristoteles und des Neuplatonismus. Ebenso erwarb er sich in der damaligen theologischen Hochburg Alexandria eine profunde Bibelkenntnis. In seiner Jugendzeit kam er mit den Mönchen in der ägyptischen Wüste zusammen, unter ihnen Antonius der Große. Von ihnen lernte er Selbstdisziplin und eine Enthaltsamkeit, für die er sogar von seinen Feinden geachtet wurde. Auch später pflegte er guten Kontakt mit den Mönchen und fand mehrmals bei ihnen Asyl. In jungen Jahren kam er in den Haushalt des Patriarchen Alexander von Alexandria und wurde dessen Sekretär. Bereits vor Ausbruch des arianischen Streits 318 hatte er zwei Werke verfasst, Gegen die Heiden und (Über die Inkarnation des Logos), in denen sich die Inkarnation von Gott in Jesus Christus und daher die Gegenwart Gottes in der Geschichte als zentrales Element seines Glaubens zeigt. Somit ist verständlich, dass er den Arianismus als eine Bedrohung der Kernaussagen des Christentums sah. Um 319 Athanasius war damals noch Diakon begann der Priester Arius zu lehren, dass es eine Zeit gab, in der Jesus Christus nicht existierte, und dass dieser erst später von Gott dem Vater gezeugt bzw. geschaffen wurde. Bereits Alexanders Enzyklika von 321, die den Arianismus verurteilt, dürfte nach Stil und Inhalt teilweise von Athanasius stammen. Athanasius begleitete Alexander als Diakon zum Konzil von Nicäa. Von ihm stammt einer der Berichte über das Konzil, der noch heute erhalten ist. Hier wurde die orthodoxe Christologie festgeschrieben, wonach Jesus Christus als Sohn Gottes mit Gottvater (homoousios) sei, also wesensgleich und nicht bloß (homoiousios), das heißt wesensähnlich, wie Arius es lehrte. 328 folgte er seinem Vorgänger Alexander als Patriarch von Alexandria im selben Jahr, als Konstantin I. die Verbannung von Arius aufhob. Die Wahl Athanasius zum Bischof war in der ägyptischen Kirche nicht unumstritten. Schon bald wurden durch arianische Führer Gerüchte über ihn verbreitet, er tyrannisiere seine Kirche. Auch habe er Arsenius, einen Bischof der Meletianer, umgebracht und seine Hand abgeschnitten, um sie für magische Rituale zu verwenden als Beweis wurde bei einem Konzil in Tyrus eine vertrocknete Menschenhand gezeigt. Athanasius gelang es jedoch, den angeblich Ermordeten am selben Konzil zu präsentieren: lebendig und mit beiden Händen. Als Nächstes wurde er von Eusebius von Nikomedia beim Kaiser angeschwärzt, er sei ein gefährlicher Fanatiker und habe so viel Einfluss, dass er die Getreideschiffe von Ägypten stoppen könne. Da Konstantinopel und Rom auf diese Importe angewiesen waren, traf das eine empfindliche Stelle von Konstantin Athanasius wurde von ihm am 7. November 335[1] nach Trier verbannt, wo er bei Bischof Maximin von Trier unterkam. Nach dem Tod Kaiser Konstantins 337 entschieden seine drei Söhne, die zahlreichen wegen des arianischen Streits verbannten Bischöfe könnten zurückkehren. Jedoch bereits 341 wurde Athanasius gezwungen, Alexandria wieder zu verlassen. Die nächsten Jahre verbrachte er in Rom und Aquileia. Von seinem Aufenthalt in Italien hatte er gute Beziehungen zu Papst Julius I. (337 351) und zum römischen Klerus. Nach dem Tod von Konstantin II. 340 war Constans alleiniger Herrscher im Westen. Auf Anraten Julius I. überzeugte Constans seinen Bruder Constantius II., 342 ein Konzil in Serdica abzuhalten. Als die Bischöfe des Ostreiches erfuhren, dass die Rückkehr des Athanasius von ihnen abgesegnet werden sollte, verließen sie das Konzil. Erst als Constans seinem Bruder mit Bürgerkrieg drohte, lenkte dieser ein und Athanasius konnte nach Alexandria zurückkehren. Nach Constans Tod 350, der den Arianer Constantius zum Alleinherrscher machte, kam es zu verstärktem Druck gegen die Orthodoxen. Athanasius wurde durch ein vom Kaiser angeordnetes Konzil verurteilt und zur Flucht in den Untergrund gezwungen. In den folgenden Jahren lebte er unter den Mönchen in der Wüste. Aufgrund des Restitutionsediktes des heidnischen Kaisers Julian vom 8. Februar 362 wurde seine Verbannung aufgehoben, wodurch er am 21. Februar 362 als Bischof nach Alexandrien zurückkehren konnte. Im gleichen Jahr hielt er dort eine Synode ab, deren Lehrschreiben, der Tomus ad Antiochenos, eine Schlüsselrolle in den trinitätstheologischen Auseinandersetzungen spielte. Aufgrund der wechselnden Erfolge und Misserfolge des Arianismus wurde er fünf-, möglicherweise siebenmal aus Alexandria verbannt und wieder eingesetzt. Darauf bezieht sich auch das Sprichwort Athanasius contra mundum (Athanasius gegen die Welt). Eine wichtige Quelle für das Leben des Athanasius stellt die sogenannte Historia Acephala dar. Werke Athanasius verfasste eine Vielzahl von theologischen Werken in griechischer Sprache, darunter einen Leben und Taten des Vaters Antonius, eine Hagiographie des Wüstenheiligen Antonius, kurz nach dessen Tod (ca. 360), die eine große Inspiration für christliche Mönche sowohl der Ost- wie der Westkirche wurde. Neben den bereits genannten Werken (Über die Menschwerdung des Logos, Leben des Heiligen Antonius, Gegen die Heiden, Tomus ad Antiochenos) sind vor allem auch seine vier (Reden gegen die Arianer) zu nennen. In dieser Polemik g. Buchnummer des Verkäufers 11874

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Bibliografische Details

Titel: Sämmtliche Werke des heiligen Athanasius, ...

Verlag: Kempten, Jos. Kösel, 1836 - 1837.

Erscheinungsdatum: 1836

Einband: Hardcover

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