Philosophie des Organischen - Gifford-Vorlesungen, gehalten an der Universität Aberdeen.

Driesch, Hans

Verlag: Leipzig : Quelle & Meyer,, 1928
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Beschreibung:

Einband berieben, Seiten nachgedunkelt, Anstreichungen im Text---The Science and philosophy of the organism 850 Gramm. Bestandsnummer des Verkäufers 64760

Bibliografische Details

Titel: Philosophie des Organischen - ...
Verlag: Leipzig : Quelle & Meyer,
Erscheinungsdatum: 1928
Einband: Hardcover
Zustand: Gut
Signiert: nein
Auflage: 4.

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1.

DRIESCH, Hans:
Verlag: Verlag von Quelle & Meyer. (1928)
Gebraucht Hardcover Anzahl: 1
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(Stuttgart, Deutschland)
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Buchbeschreibung Verlag von Quelle & Meyer., 1928. XV, 402, (2) Seiten. Blauer, titelvergoldeter Original-Leinwand-Einband in guter Erhaltung. (Zahlreiche Bleistift-Anstreichungen).24x16 cm * Hans Adolf Eduard Driesch (* 28. Oktober 1867 in Kreuznach; 17. April 1941 in Leipzig) war ein deutscher Biologe und Philosoph. Ab 1891 führte Driesch an der Zoologischen Station Neapel experimentelle entwicklungsmechanische Studien an Seeigelkeimen durch. Er trennte die Keime in ihrem zweizelligen Stadium der Furchungszellen durch heftiges Schütteln in einem kleinen Glasrohr. Die überlebenden Furchungszellen entwickelten sich genauso, als wenn sie nicht von ihrer Schwesterzelle getrennt worden wären. Jede der Zellen war also in der Lage, einen kompletten Organismus hervorzubringen. Dementsprechend bezeichnete Driesch die gesamte Entwicklungsmöglichkeit einer Zelle als ihre prospektive Potenz" und das, was bei einer normalen Entwicklung tatsächlich aus der Zelle hervorgeht, als ihre prospektive Bedeutung". Beim Seeigel ist die prospektive Potenz der Blastomeren größer als die prospektive Bedeutung. Driesch variierte diese Experimente vielfach mit unterschiedlichen Organismen und stieß dabei immer wieder auf deren Fähigkeit, Zerstückeltes und Zerstörtes selbsttätig wiederherzustellen. Weil es Driesch nicht gelang, dies im Hinblick auf die biologische Morphogenese auf mechanistische und damit materialistische Weise zu erklären, irritierte ihn dieses Ergebnis. Bei einem Mechanismus" seien die Anordnung der Teile, die 'Konstellation', die 'Struktur' und die letzten Wirkungsgesetze zwischen den Teilen" das Entscheidende. Die bei Drieschs Experimenten beobachteten Ergebnisse seien jedoch durch einen in dieser Weise verstandenen Mechanismus nicht zu erklären. Das in Drieschs Augen unter mechanistischen und materialistischen Voraussetzungen nicht erklärbare Ergebnis seiner Experimente führte ihn zur Philosophie. Seine Ausgangsfrage lautete: Ist eine gegebene rein materielle Struktur als Grundlage des Formbildungsgeschehens denkbar oder nicht?" Den Begriff Mechanismus" verstand er dabei wie folgt: Alle künftigen Zustände können aus einem gegenwärtigen Zustand abgeleitet werden, wenn in Bezug auf den gegenwärtigen Zustand bekannt sind: 1. die Lagen jedes materiellen Elements, 2. die Geschwindigkeit jedes Elements und 3. das Gesetz der Wechselwirkung zwischen den Elementen. In diesem Sinne seien die künftigen Geschehnisse die geometrische Summe aller einzelnen Bewegungen und Kräfte der materiellen Elemente. Driesch hielt es für unmöglich, die Morphogenese der Organismen auf diese Weise hinreichend zu erklären. Obwohl Driesch es war, der den Begriff des biologischen Systems einführte, war er der Meinung, dass auch eine systembiologische Sicht an diesem Tatbestand nichts ändere: Geordnete Ganzheit ist kein 'Mechanismus', und aus echtem Mechanismus kann sich nie Ganzheit ergeben [.]". Driesch forderte daher zusätzlich zu den physiko-chemischen Vorgängen einen Naturfaktor, der die geordnete Ganzheit des Organismus erzeugt. In diesem Faktor sah er den entscheidenden Unterschied zwischen Belebtem und Unbelebten. Er nannte ihn, ausgehend von Aristoteles, Entelechie". Gelegentlich sprach er auch von X-Agentien". Es handle sich dabei um einen immateriellen Faktor, der da alles Materielle räumlich ist wie von außerhalb" in den Raum hineinwirke. Die vitale Kausalität, mit dem Begriff der Entelechie als einem nicht-materiellen, 'in den Raum hinein' wirkenden Agens arbeitend, heißt Ganzheitskausalität, weil der Organismus ganz ist und nach Störungen wieder ganz ganz wird." Nicht auf die Bezeichnung komme es jedoch an, sondern nur auf die Einsicht, dass ein der Materie gegenüber grundsätzlich Fremdes am Werk ist, das, anders gesagt, nicht von der Materie aus, sondern mit der Materie hier gearbeitet wird." Mit diesem Ansatz wurde Driesch zu einem zentralen Vertreter des Neovitalismus, dessen vor allem naturphilosophischen Werke in den 1920er Jahren sowohl unter Laien als auch unter Biologen und Zoologen weite Verbreitung fanden. Von der engeren Biophilosophie ausgehend entwickelte Hans Driesch eine umfangreiche Gesamtphilosophie, die auch die Bereiche Psychologie, Wissenschaftstheorie, Relativitätstheorie, und der Ethik umfasst. Die Grundausrichtung seiner Philosophie bestand in einer Kritik des Materialismus bzw. Naturalismus sowie deren reduktionistischer Natur. (Quelle Wikipedia) Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 1100. Artikel-Nr. 138062

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Driesch, Hans
Verlag: Wilhelm Engelmann, Leipzig (1909)
Gebraucht Hardcover Anzahl: 1
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ANTIQUARIAT H. EPPLER
(Karlsruhe, Deutschland)
Bewertung

Buchbeschreibung Wilhelm Engelmann, Leipzig, 1909. 1. Ausgabe (selten). 8° 333 S. Leinen, leichte Gebr.spuren. sonst gut. 1 eingeklebte Abb. v. Driesch. Hans Adolf Eduard Driesch (* 28. Oktober 1867 in Kreuznach; gest. 16. April 1941 in Leipzig) war ein deutscher Biologe und Naturphilosoph. 1100 Gramm. Artikel-Nr. 28334

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