Der Maler P. Rudolf Blättler. Ein moderner Fiesole.

Verlag: Einsiedeln u.a., Verlagsanstalt Benziger & Co. A.G. o.J. [ca. 1910]., 1910

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4°. 78 SS., 1 Bl., 70 Tafeln mit zahlreichen Abbn., 1 Bl. Mont. Front., Titelvignette u. einige Textabbn. OLn. (olivgrün; Deckel leicht gespreizt, Rücken etwas verblasst) mit mont. Deckeltitel u. vergold. Rückentitel. Leichtere Alters-, wenig Gebrauchsspuren. Gesamthaft recht gutes Exemplar. Barth 11719 (mit Datum 1912); Professbuch Nr. 626 (P. A. Kuhn)/Bibliographie Nr. 25 (s.d.), mit Vermerk ?total 415 Darstellungen? - Das Vorwort ist datiert Stift Einsiedeln, im Oktober 1910. ?P. Rudolf starb an einem Herzleiden den 19. April 1910 im Alter von 69 Jahren.? (Professbuch). - ?Es werden in den folgenden Blättern bei weitem nicht alle Werke P. Rudolfs reproduziert [.] aber eine Auswahl der besten; dafür wird ein begleitender und erläuternder Text über den Künstler und sein Werk mitgegeben. [.] Es war sein höchstes Bemühen, im Geiste des Fra Angelico da Fiesole zu schaffen. Es ist ihm gelungen, aber er übersetzte [.] des Quattrocentisten Formen in die moderne Kunstweise.? (Vorwort, p. 5). - Aus heutiger Sicht würde man P. Rudolf am ehesten in die Tradition der Nazarener und der Beuroner Kunstschule um P. Desiderius (Peter) Lenz einordnen, in den dekorativen Arbeiten mit Aspekten des zeittypischen Historismus (z.B. das Figuren-Alphabet und die Zierleisten Tf. 24 u. 25). In den Arbeiten nach der Natur (z.B. Studienköpfe Tf. 10 u. 11) allerdings zeigen sich Ansätze, wie sie beim jungen Ferdinand Hodler der 1880er Jahre, und eine Generation später bei Karl Friedrich Schobinger (1879-1951) ausgeprägt sind. - ?Musizierende Engel, spielende Kinder, singende Vögel sind Blättlers Lieblingsgestalten, der Ausdruck seines eigenen kindlichen, fröhlichen Gemütes.? (C. Brun, SKL 1, 1905, p. 141). -- P. Rudolf Blättler (Buochs 1841-1910 Einsiedeln), von Buochs NW. Profess 1858, Priester 1864. Seit 1862 wirkte P. Rudolf als Zeichenlehrer an der Schule [.]. Um sich in der Malerei weiter auszubilden, kam er vom 7. April bis 5. Mai 1875 zu Melchior Paul Deschwanden in Stans, dann vom 12. Mai bis 10. September 1875 nach Beuron und vom 11. September 1875 bis 11. September 1876 nach München. Zurückgekehrt, wurde er den 13. September 1876 wieder Kustos; zugleich nahm er seine Tätigkeit als Zeichenlehrer an der Stiftsschule erneut auf. Daneben war er unermüdlich als religiöser Maler tätig. Vom September 1882 bis Mai 1883 und wiederum vom September 1895 bis Januar 1896 hielt er sich in Italien auf. [.] Die Skizzenbücher, sowie ein Teil seiner Korrespondenzen befinden sich im Kupferstichkabinet des Stiftes; ein großer Teil seiner Kartons ist in den Klostergängen aufgehängt, die Farbenskizzen dazu befinden sich im Vorraum der Abtei. (Professbuch Nr. 628). Sprache: de. …

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Bibliografische Details

Titel
Der Maler P. Rudolf Blättler. Ein moderner Fiesole.
Autor
Kuhn, P. Albert.
Verlag
Einsiedeln u.a., Verlagsanstalt Benziger & Co. A.G. o.J. [ca. 1910].
Erscheinungsjahr
1910
Einband
Hardcover
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