Konrad Lechner - In statu viatoris -. Leben, Werk, Erinnerungen, Dokumente. Eine Gedenkschrift herausgegeben von Peter Reidemeister. EGA 242.

Sprache: Deutsch

Verlag: Bad Schwalbach. edition gamma, 2011

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237, (1) Seiten. Mit zahlreichen teils farbigen Abbildungen und einer CD-Rom als Beilage (in statu viatoris - Konrad Lechner CD 1). Illustrierte Originalbroschur. Gutes Exemplar! (CD 2 fehlt !) 23x16 cm * Konrad Lechner (* 24. Februar 1911 in Nürnberg; 14. Dezember 1989 in Kirchzarten) war ein deutscher Komponist, Dirigent, Cellist, Gambist und Blockflötist. Konrad Lechner erlernte während seiner Kindheit und Schulzeit weitgehend autodidaktisch Violine und Violoncello. Nach dem Verlassen des altsprachlichen Gymnasiums mit der mittleren Reife verdiente er seinen Lebensunterhalt als Stehgeiger, zunächst in Mannheim (ab 1928), später in München. 1930 begann er in München mit Studien (Violoncello und Gambe) bei Joseph Disclez, Rudolf Metzmacher und Hugo Becker, Komposition in München bei Carl Orff, in Salzburg bei Johann Nepomuk David, in Heidelberg bei Wolfgang Fortner. Eine Tätigkeit als Cellist am Bayrischen Staatstheater München unter Hans Knappertsbusch (1934/35) beendete er ebenso schnell wie die Mitwirkung im Klavierquintett und Kammerorchester Edwin Fischer (1935/36), um während der Jahre bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs 1939 als Mitglied des Münchner Fideltrios (mit Violoncello, Gambe, Fidel und Blockflöte) im In- und Ausland zu konzertieren. Daneben gab er Kurse für Gambenspiel an der von Carl Orff geleiteten Günther-Schule in München. Von 1937 bis 1939 war er zudem Chorleiter am Trappschen Konservatorium in München. Mit Ausbruch des Krieges erhielt er die Gelegenheit, den Militärdienst als Oboist zu absolvieren. Bereits 1940 wurde er jedoch aus gesundheitlichen Gründen aus der Wehrmacht entlassen. Neben der Leitung des Münchner Bachvereins, die er schon 1939 übernommen hatte, arbeitete er nun am Salzburger Mozarteum als Leiter des Collegium musicum, des Salzburger Madrigalchors, schließlich auch des Hochschulorchesters und -chores sowie als Lehrer für Gambe. Parallel dazu bildete er sich bei Clemens Krauss als Dirigent weiter. 1946 bis 1948 leitete er die Bamberger Symphoniker. 1948 begann er als Professor an der Staatlichen Musikhochschule Freiburg in den Fächern Orchesterdirigieren, Chorleitung, Kontrapunkt, Gambe; außerdem leitete er Hochschulchor und -orchester. Diese Tätigkeit beendete er 1953, um als Direktor an die Akademie für Tonkunst Darmstadt zu gehen. Dort unterrichtete er gleichzeitig in den Fächern Komposition, Dirigieren, Cello und Gambe. Diese Funktionen hatte er bis 1958 inne. Von 1958 bis 1970 unterrichtete er am gleichen Institut Komposition und Cello und hielt Vorlesungen über Musik von der Gotik bis zur neuesten Musik. Parallel dazu erhielt Lechner von 1962 bis 1965 einen Lehrauftrag für Komposition und Tonsatz an der Hochschule für Erziehung an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main. Lechner war von 1969 bis 1974 Professor an der Staatlichen Hochschule für Musik Freiburg in den Fächern Kontrapunkt, Tonsatz, Partiturspiel und Gambe, außerdem hielt er Vorlesungen über gotische Musik und J. S. Bach. Von 1974 bis zu seinem Tode war Lechner freiberuflich als Komponist tätig. Bedeutung: Konrad Lechner war ein kompromissloser Denker, vielseitiger Musiker, großer Anreger und leidenschaftlicher Lehrer. Sein kompositorisches ¼uvre ist nicht sehr groß, aber reich an Facetten und formaler Stringenz, insbesondere auf den Gebieten der Kirchen- und der Kammermusik. Erheblichen Einfluss hatte sein Werk auf das Komponieren moderner Werke unter Einbezug von Elementen der Alten Musik. Durch seine historische Stellung als einer der ersten professionellen Blockflötisten und Fidelspieler im 20. Jahrhundert, auch durch seine für Blockflöte bestimmten Kompositionen und seine Fidelschule hatte er große Bedeutung für die Geschichte von Fidel und Blockflöte im 20. Jahrhundert und die Entwicklung der historisch informierten Aufführungspraxis. Namhafte Komponisten sind durch seine Schule gegangen, viele von ihnen wurden an prominenter Stelle im In- und Ausland tätig. Werke (Auswahl): 1938: Flötenmusik in.…

Bestandsnummer des Verkäufers 149034

Bibliografische Details

Titel
Konrad Lechner - In statu viatoris -. Leben, Werk, Erinnerungen, Dokumente. Eine Gedenkschrift herausgegeben von Peter Reidemeister. EGA 242.
Autor
LECHNER Konrad - Reidemeister, Peter:
Verlag
Bad Schwalbach. edition gamma
Erscheinungsjahr
2011
Einband
Softcover
Sprache
Deutsch
Artikelgewicht
700 Gramm
Verkäuferkataloge
Musik & Musikinstrumente

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