Beschreibung
Illustrierter Pappeinband mit Rücken- und Deckeltitel und farbigen Vorsätzen. Der Seitenschnitt und die entsprechenden Seitenränder ebd. mit winziger Druckstelle, ca. die Hälfte der Seiten mit kleinem dezentem Knick am unteren Rand, ansonsten sehr guter Erhaltungszustand, das Buch wurde lediglich zu Prüfzwecken aus der Originalfolie genommen. "Die Autoren dieses Bandes berichten sehr unterhaltsam, unterstützt durch Abbildungen und Cartoons, von dem Entdeckerspaß der Altertumswissenschaftler, aber auch von den Problemen, vor die sie sich bei ihrer Forschung gestellt sehen. Dabei geht es um Kunstraub genauso wie um große Theorien, um moderne Techniken wie um das Beherrschen der alten Sprachen, um das Puzzlespiel der Rekonstruktion wie um das Bild des Altertums im Wandel der Jahrhunderte. Ausgangspunkt sind vereinzelte Stücke eines antiken griechischen Tempels - des Tempels von Bassai -, ausgestellt im Britischen Museum, im Herzen des modernen London." (Verlagstext) Dame Winifred Mary Beard, DBE, FSA, FBA (geboren 1. Januar 1955 in Much Wenlock, Shropshire, England) ist eine englische Althistorikerin und Frauenrechtlerin. Beard ist Professor of Classics an der University of Cambridge sowie Fellow des dortigen Newnham College. Sie gibt den Bereich Altertumswissenschaften für das Times Literary Supplement heraus und führt das Blog A Don?s Life in Times Online (das gleichzeitig als Kolumne in The Times erscheint). Zahlreiche Medienauftritte, umstrittene Äußerungen zu den Ursachen der Terroranschläge am 11. September 2001 und die Veröffentlichung der Geschichte ihrer eigenen Vergewaltigung während einer Italienreise im Jahr 1978 haben sie allgemein bekannt gemacht. Beard arbeitet zu verschiedenen Aspekten der antiken römischen, aber auch griechischen Geschichte und Kultur wie Sozialgeschichte, Religion, Sexualität und Gender und zur Kunst- und Literaturgeschichte sowie zur Rezeptions- und Wissenschaftsgeschichte im 19. und 20. Jahrhundert. Dabei berücksichtigt sie auch Hilfs- und Randdisziplinen wie die Epigraphik und die Museumsgeschichte. Seit ihrer Jugend hegt sie ein besonderes Interesse an der Stadt Pompeji. Der Kölner Althistoriker Karl-Joachim Hölkeskamp schrieb über ihre Publikationen: ?In elegantem Duktus, aber mit spitzer Feder und erbarmungsloser Schärfe will sie sich erklärtermaßen daranmachen, die gesamte bisherige Forschung souverän-kritisch auseinanderzunehmen und das Dickicht aus trügerischen Sicherheiten und verstaubten Vorurteilen, hergebrachten Handbuchweisheiten und verbohrten Orthodoxien zu lichten.?[ Zu den schwindenden Wissensvoraussetzungen für die antike Geschichte äußerte sie 2022, dass ?viele Kunstwerke zunächst nicht viel bedeuten, wenn man weder mit der Bibel noch der Mythologie oder den römischen Kaisern vertraut ist. Warum sind die Impressionisten so beliebt? Weil man nichts wissen muss, um sie zu genießen.? . ?Vor hundert Jahren gab es ein paar Kerle, die verdammt gut waren, aber auch viele, die es nicht waren. Im neunzehnten Jahrhundert hat der Fakultätsvorstand das Niveau der Studenten beklagt. Dabei waren die Prüfungen in Latein und Griechisch sehr einfach. Das ganze Gerede über Verdummung ist übertrieben." (Wikipedia) In deutscher Sprache. 168 pages. 8° (128 x 195mm).
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