Karl Valentins Filme. Alle 29 Filme, 12 Fragmente, Bilder, Texte, Filmographie. Herausgegeben und mit einem Vorwort von Michael Schulte und Peter Syr. Mit einem Beitrag von Herbert Achternbusch. Mit einem Personenregister. - (=dtv, Band 1785).

Sprache: Deutsch

Verlag: München, Deutscher Taschenbuch Verlag, 1982

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Artikelbeschreibung vom Verkäufer

204 (4) Seiten mit 342 Illustrationen. Umschlaggestaltung: Celestino Piatti. Guter Zustand. Dieses einzigartige Fotobuch ist eine Fundgrube für alle, die sich mit Film beschäftigen, und eine Quelle unaufhörlichen Vergnügens für diejenigen, die in den Filmen oder über den Büchern Valentins Tränen gelacht haben. Eine von Filmfreuden und Valentin-Liebhabern gleichermaßen beklagte Lücke wird hier endlich geschlossen. Mit diesem Buch liegt eine vollständige Filmographie der Werke Valentins vor, von den ersten, 1913 gedrehten Szenen bis hin zu den späteren Spielfilmen und den lange verschollen geglaubten, erst in jüngster Zeit aufgefundenen Wiederentdeckungen. "Mit diesem Buch liegt eine vollständige Filmographie der Werke Valentins vor, von den ersten, 1913 gedrehten Szenen bis hin zu den späteren Spielfilmen und den lange verschollen geglaubten, erst in jüngster Zeit aufgefundenen Wiederentdeckungen. Außerdem wurden alle Filme aufgenommen, in denen Valentin nicht Regie führte, aber als Schauspieler auftritt." (Verlag). - - Karl Valentin ['fal?ntin] (* 4. Juni 1882 in München; 9. Februar 1948 in Planegg bei München) hieß mit bürgerlichem Namen Valentin Ludwig Fey und war ein bayerischer Komiker, Volkssänger, Autor und Filmproduzent. Er hat mit seinem dialektischen Humor zahlreiche nachfolgende Künstler beeinflusst, darunter Bertolt Brecht, Samuel Beckett, Loriot, Gerhard Polt und Helge Schneider. Valentins Stil, Humor und Tragik: In seiner Bühnenkunst stand er dem Dadaismus, aber auch dem Expressionismus nahe, obgleich er sich von beiden Stilrichtungen distanzierte. Valentin selbst nannte sich Humorist, Komiker und Stückeschreiber. Der Humor seiner Sketche und Stücke beruhte insbesondere auf seiner Sprachkunst und seinem Sprach-Anarchismus; 1924 lobte ihn der Kritiker Alfred Kerr als Wortzerklauberer. Valentins Sprachwitz zielte besonders auf ihn selbst; unterstützt wurde sein Humor durch seine lange, hagere Gestalt, die er durch slapstickartige Einlagen betonte. Der Pessimismus und die Tragik seiner Komik wurden durch den ständigen Kampf mit alltäglichen Dingen wie der Auseinandersetzung mit Behörden und Mitmenschen genährt, die er auch selbst erlebte. Typisch dafür waren die Brandschutzauflagen für sein Theater 1931, welches Valentin nur deshalb nach acht Wochen wieder schloss, weil er in einem Sketch auf einem brennenden Zigarettenstummel beharrte. Valentins wichtigste Partnerin auf der Bühne war Liesl Karlstadt. Mit ihr gelang ihm 1911 der Durchbruch in München. Fortan trat er mit ihr in zahlreichen Sketchen auf. Ein spezielles Faible Valentins war seine Ausstellung Panoptikum für Gruseliges und Nonsens beispielsweise ein Hungerturm und ein Glas Berliner Luft. Allerdings war sie unrentabel und ruinierte ihn und Liesl Karlstadt finanziell. Erst 55 Jahre nach seinem Tod erschien im Münchner Label Trikont das akustische Gesamtwerk auf acht CDs, zusammen mit einem 150-seitigen Buch mit Texten von Herbert Achternbusch bis Christoph Schlingensief (Karl Valentin ist für mich einer der größten ![1]). Alfred Kerr schrieb über ihn: Alle lachen. Manche schreien. Woraus besteht er? Aus drei Dingen: aus Körperspaß, aus geistigem Spaß und aus glanzvoller Geistlosigkeit. Der Komiker Valentin ist ein bayrischer Nestroy. . 1959 wurde in München auf private Initiative Hannes Königs hin das Valentin-Musäum im Isartor mit Teilen seines Nachlasses eingerichtet. Erst in den 1960er Jahren wurde Karl Valentin als Komiker in München wiederentdeckt. . Aus: wikipedia-Karl_Valentin Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 170 26 cm. Taschenbuch. Kartoniert.

Bestandsnummer des Verkäufers 58089

Bibliografische Details

Titel
Karl Valentins Filme. Alle 29 Filme, 12 Fragmente, Bilder, Texte, Filmographie. Herausgegeben und mit einem Vorwort von Michael Schulte und Peter Syr. Mit einem Beitrag von Herbert Achternbusch. Mit einem Personenregister. - (=dtv, Band 1785).
Autor
Schulte, Michael und Peter Syr:
Verlag
München, Deutscher Taschenbuch Verlag
Veröffentlichungsjahr
1982
Zustand
Gut
Einband
Softcover
Sprache
Deutsch
ISBN-10
3423017856
ISBN-13
9783423017855
Ausgabe
Erste Auflage dieser Ausgabe.
Artikelgewicht
170 Gramm
Verkäuferkataloge
Film

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