Otto Hupp. Das Werk eines deutschen Meisters.

Hupp, Otto - Lange, Wilhelm H.[ermann]:

Verlag: Berlin, Verlag für Schriftkunde Heintze & Blanckertz., 1939
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Verkäufer LIST & FRANCKE (Meersburg am Bodensee, Deutschland)

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Beschreibung

[1. Auflage]. (Monographien künstlerischer Schrift, 7). 4° (Rückenhöhe 29.6 cm). 64 Seiten auf Kunstdruckpapier, in Fraktur gedruckt, mit 86 teils ganzseitigen, farbigen und montierten Abbildungen. Farbiger OKarton mit Rücken- und dekorativer zweifarbiger Deckelbeschriftung. *Hermann Joseph Otto Hubert August Constantin Hupp (1859-1949), deutscher Heraldiker, Schriftgrafiker, Kunstmaler, Sammler und Ziseleur. Sein Hauptarbeitsgebiet wurde ab den 1880er Jahren die Heraldik. Vom Münchener Maler Rudolf Seitz lernte er viele Maltechniken, durch den Kontakt zu dem Architekten Gabriel von Seidl erhielt er mehrere Aufträge zu Wand- und Deckenmalereien, zum Beispiel die Malereien im Reichsstädtischen Archiv im Rathaus in Worm (1882 86). Unter anderem hat er das heraldische Konzept und die Ausführung im Erfrischungssaal (Wallotbräu) des Reichstagsgebäudes in Berlin ausgeführt. Auch die Glasfenstergestaltung mit heraldischen Motiven gehörte zu seiner handwerklichen Bandbreite. Durch seine Sammlungen alter Wappenbücher und heraldischer Literatur perfektionierte er in den kommenden Jahren sein Handwerk. Er malte mehr als 6000 Wappen und schrieb mehrere Bücher über Heraldik. 3460 seiner Wappenbilder wurden als Sammelkarten der Firma Kaffee HAG in den Jahren 1913 1918 und 1926 1938 veröffentlicht. Insbesondere diese Sammelbilder trugen dazu bei, die Wappenkunst der Allgemeinheit näher zu bringen. Hupp dokumentierte nicht nur die bestehenden Wappen der Städte und Gemeinden, sondern zeichnete auch viele Entwürfe, die dann zu den Grundlagen der offiziellen Wappen wurden. Einer seiner wichtigsten Wappenentwürfe war das bayerische Staatswappen von 1923, das allerdings nach dem Zweiten Weltkrieg durch eine modernisierte Version ersetzt wurde. Auch andere Landeswappen stammen aus seiner Hand, so z. B. das Wappen der 1919 entstandenen preußischen Provinz Oberschlesien. Eine weitere heraldische Publikation Otto Hupps waren die Münchner Kalender, von denen 51 Ausgaben in den Jahren 1885 1936 (mit Ausnahme von 1933) erschienen. Seine ersten Arbeiten als Schriftdesigner stammen aus dem Jahr 1883. Die erste komplette Schrift »Neudeutsch« erschien 1899 bei Genzsch & Heyse. Er entwarf einige weitere Schriften wie Hupp-Gotisch, Hupp-Fraktur oder Hupp-Antiqua, die aber, da sie nicht als alltägliche Gebrauchsschriften gedacht waren, keine weite Verbreitung fanden. Keine seiner Schriften sind für den modernen Fotosatz übernommen worden. Zu seiner Spezialdisziplin gehörte auch die Schaffung von Gebrauchsgrafiken. Hier ist wohl das Firmenemblem der Spaten-Brauerei das bekannteste, auch viele Bier- und Weinetiketten wurden von ihm entworfen, sowie auch Banknoten, Briefmarken und über 200 Exlibris. Weit mehr als 10.000 Einzelwerke erschuf er in seinen Arbeitsjahren. Andere Werke Otto Hupps waren beispielsweise Metallarbeiten für den Speyerer Dom, für die ihm 1906 vom Prinzregenten Luitpold von Bayern der Titel Professor verliehen wurde. Obwohl er zweifelsfrei ein Künstler war, bestand er stets darauf nicht als solcher bezeichnet zu werden er selbst sah sich eher als Handwerker. - Wilhelm Hermann Lange (1887-1954), Direktor der Werkkunstschule Offenbach am Main und Verfasser des 1941 erstmals erschienenen Standardwerkes »Das Buch im Wandel der Zeiten«. - Sehr schönes, sauberes Exemplar der grundlegenden Monographie*. Buchnummer des Verkäufers 1489AB

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Bibliografische Details

Titel: Otto Hupp. Das Werk eines deutschen Meisters.

Verlag: Berlin, Verlag für Schriftkunde Heintze & Blanckertz.

Erscheinungsdatum: 1939

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