Gesetzesbindung

Ralph Christensen

Verlag: Duncker & Humblot Gmbh Feb 2008, 2008
ISBN 10: 3428126386 / ISBN 13: 9783428126385
Neu / Taschenbuch / Anzahl: 1
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Beschreibung:

Neuware - Das Gesetz kann nicht entscheiden. Es braucht dazu den Richter. Aber dieser ist dabei nicht frei, sondern gebunden. Worin bestehen seine Bindungen, wenn er das Recht, an das er gebunden ist, selbst erzeugt 254 pp. Deutsch. Buchnummer des Verkäufers 9783428126385

Bibliografische Details

Titel: Gesetzesbindung
Verlag: Duncker & Humblot Gmbh Feb 2008
Erscheinungsdatum: 2008
Einband: Taschenbuch
Zustand: Neu

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1.

Ralph Christensen
Verlag: Duncker & Humblot Gmbh Feb 2008 (2008)
ISBN 10: 3428126386 ISBN 13: 9783428126385
Neu Taschenbuch Anzahl: 1
Anbieter
AHA-BUCH GmbH
(Einbeck, Deutschland)
Bewertung

Buchbeschreibung Duncker & Humblot Gmbh Feb 2008, 2008. Taschenbuch. Zustand: Neu. Neuware - Das Gesetz kann nicht entscheiden. Es braucht dazu den Richter. Aber dieser ist dabei nicht frei, sondern gebunden. Worin bestehen seine Bindungen, wenn er das Recht, an das er gebunden ist, selbst erzeugt Früher hat man diese Frage mit pathetischen Gesten beantwortet. Der Richter sei in einer kafkaesken Situation, weil er wisse, dass er gebunden sei, aber nicht wisse, woran. Soviel Nichtwissen kann sich ein Richter in der Realität aber nicht erlauben. Er muss sich vielmehr mit den vorgetragenen Argumenten, Schriftsätzen und Vorentscheidungen in knapper Zeit auseinandersetzen. Oder man hat das Richterbild mit der existenziellen Intensität der großen Entscheidung aufgeladen. Der Richter ist hineingehalten ins normative Nichts und steht als einsames Subjekt vor der Notwendigkeit, zwischen Freund und Feind zu wählen. Aber das einsame Subjekt kennt der von Kommunikation überschwemmte Richter nur aus der Literatur. Der heute weitgehend anerkannte Umstand, dass das Gesetz nicht entscheiden kann, muss also weder in die Verzweiflung noch in den Dezisionismus führen, sondern ganz nüchtern in die Analyse der Anschlusszwänge, die bei der Erzeugung von Recht bestehen. Ralph Christensen und Hans Kudlich entwickeln ausgehend von dieser Analyse und im Anschluss an die Holismusdiskussion in der neueren (insbesondere Sprach-) Philosophie ein Modell der Gesetzesbindung, das die Bindung weniger horizontal als vielmehr vertikal in Gestalt eines Netzwerkes der Recht-Fertigung interpretiert. Auf diese Weise kann das Paradoxienmanagement der Gesetzesbindung in einer Theorie der Praxis gelingen. 254 pp. Deutsch. Artikel-Nr. 9783428126385

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