Wir Carl der Sechste von Gottes Gnaden Erwehlter Römischer Kayser.Entbiethen allen und jeden Inwohnern und Unterthanen Unsers Erb-Königreichs Böheimb.wie auch allen Handels- und Fuhr-Leuthen. (Verordnung zur Benutzung von vorgeschriebenen Straßen und Regelung von Maut-Angelegenheiten)

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Artikelbeschreibung des Verkäufers

Broschur Die vorliegende Verordnung zur Benutzung bestimmter Straßen und der Erhebung von Mautgebühren war Teil umfassender Maßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur im Habsburgerreich. Ziel war es, den Handel zu fördern und die wirtschaftliche Entwicklung zu unterstützen. Im Rahmen des Merkantilismus förderte Kaiser Karl VI. aktiv den Ausbau des Straßennetzes. Bereits 1728 hatte er das sogenannte Weg-Patent" eingeführt, das die Erhebung von Weggeldern zur Finanzierung des Straßenbaus und -unterhalts vorsah. Diese Maßnahme ermöglichte den Bau wichtiger Verkehrsverbindungen, darunter die Semmeringstraße, die eine Verbindung von Wien über den Semmeringpass nach Innerösterreich und weiter bis zum Hafen von Triest herstellte. Die Verordnung von 1737 baute auf diesen Maßnahmen auf und regelte: 1. Den Straßenzwang: Bestimmte Handelswaren mussten auf festgelegten Routen transportiert werden. Dies diente der Kontrolle des Warenverkehrs und der Sicherstellung von Einnahmen aus Mautgebühren. 2. Die Mauterhebung: An strategischen Punkten wie Brücken, Stadttoren und Passstraßen wurden Mautstellen eingerichtet. Die Einnahmen aus diesen Gebühren wurden für den Unterhalt und Ausbau der Straßen verwendet. 3. Das Geleitrecht: Händlern wurde gegen Zahlung der Maut ein sicherer Transport ihrer Waren zugesichert, was insbesondere in unsicheren Zeiten von großer Bedeutung war. Diese Maßnahmen trugen wesentlich zur Verbesserung der Infrastruktur im Habsburgerreich bei. Durch den Ausbau der Straßen und die Einführung geregelter Mautsysteme wurde der Handel erleichtert und die wirtschaftliche Entwicklung gefördert. Die Verordnung von 1737 ist somit ein Beispiel für die merkantilistische Wirtschaftspolitik unter Kaiser Karl VI. (OpenAI) - 6 nicht nummerierte Blätter, ungeheftet in gutem Zustand mit nur leichten Altersspuren; leichte Spuren von ausradierten Anmerkungen auf der ersten und der letzten (Leer-)Seite. Herausgegeben von Wilhelm Kollowrat, Philipp Graff Kinsky Rudolff Graff Korzensky und Johann v. Dobischau. Sprache / Language: de 11 Seiten. ca. 33,7 x 21,9 cm. …

Bestandsnummer des Verkäufers OSN0531

Bibliografische Details

Titel
Wir Carl der Sechste von Gottes Gnaden Erwehlter Römischer Kayser.Entbiethen allen und jeden Inwohnern und Unterthanen Unsers Erb-Königreichs Böheimb.wie auch allen Handels- und Fuhr-Leuthen. (Verordnung zur Benutzung von vorgeschriebenen Straßen und Regelung von Maut-Angelegenheiten)
Autor
Kaiser Karl VI.
Verlag
Wien
Zustand
Gut
Artikelgewicht
41 Gramm
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