Bigamie und Inquisition in Italien 1600-1750 | Römische Inquisition und Indexkogregation 6, Römische Inquisition und Indexkongregation 6. Dieser Artikel ist nicht verfügbar.
Sprache: Deutsch
Verlag: Brill Schöningh, Ferdinand, 2006
- Hardcover
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Artikelbeschreibung des Verkäufers
Bigamie und Inquisition in Italien 1600-1750 | Römische Inquisition und Indexkogregation 6, Römische Inquisition und Indexkongregation 6 | Kim Siebenhüner | Buch | 250 S. | Deutsch | 2006 | Brill Schöningh, Ferdinand | EAN 9783506713889 | Verantwortliche Person für die EU: Brill Deutschland GmbH, Robert-Bosch-Breite 10, 37079 Göttingen, productsafety[at]degruyterbrill[dot]com | Anbieter: preigu.
Bestandsnummer des Verkäufers 102194177
- Titel
- Bigamie und Inquisition in Italien 1600-1750 | Römische Inquisition und Indexkogregation 6, Römische Inquisition und Indexkongregation 6
- Autor
- Kim Siebenhüner
- Verlag
- Brill Schöningh, Ferdinand
- Erscheinungsjahr
- 2006
- Zustand
- Neu
- Einband
- Buch
- Sprache
- Deutsch
- ISBN-10
- 3506713884
- ISBN-13
- 9783506713889
- Artikelgewicht
- 5.566 Gramm
- Abmessungen
- 243 x 167 x 29 mm
- Verkäuferkataloge
- Bücher
Warum wurden Männer und Frauen im früh-neuzeitlichen Italien zu Bigamisten, und warum wurden sie als Ketzereiverdächtige von der Inquisition verfolgt? Wer eine bigame Ehe einging, weckte bei Inquisitoren den Verdacht, einem Glaubensirrtum anzuhängen. Doch Bigamisten schlossen die zweite Ehe in der Regel nicht, weil sie das Sakrament der Ehe anzweifelten, sondern aufgrund vielfältiger sozialer, emotionaler und materieller Umstände. Als eine der ersten Historikerinnen hat die Autorin nach der Öffnung des römischen Inquisitionsarchivs die umfangreichen Bigamieakten des „Archivs der Glaubenskongregation“ ausgewertet. Anhand dieser Quellen präsentiert sie hier neue Erkenntnisse zur Rechtspraxis des Sant’ Ufficio, zur Geschichte der Ehe, der Migration und der Identität. Zahlreiche Fallstudien werfen neues Licht auf die Arbeit des Glaubenstribunals im 17. und 18. Jahrhundert und auf die vergangenen Lebenswelten einer Gesellschaft, in der Bigamie ein Weg war, mit familiären Krisen, biographischen Brüchen, Mobilität und aufeinanderfolgenden Beziehungen umzugehen.
„Inhaltsangabe“ gehört möglicherweise zu einer anderen Auflage dieses Titels.