Die Begegnungsphilosophie : Ihre Geschichte - ihre Aspekte

Böckenhoff, Josef

Verlag: Verlag Karl Alber, 1970
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Beschreibung:

Einband mit kleinen Kerzenwachsflecken - ansonsten sauberes und gutes Exemplar. Ganzleineneinband (ohne Schutzumschlag) mit goldgeprägtem Rückentitel. 464 Seiten. 691 Gramm. 22x15cm. Deutsch. KLAPPENTEXT: Böckenhoff bietet eine Bestandsaufnahme der philosophischen Aussagen über die personale Begegnung von Ich und Du. Sein Gang durch die Geschichte beginnt mit den Vorsokratikern und führt bis in die gegenwärtigen Auseinandersetzungen der Begegnungsphilosophie. Im antiken Bewußtsein einer kosmischen Einheit und im christlichen Bewußtsein eines gemeinsamen himmlischen Vaters blieb der Mitmensch eine selbstverständliche Gegebenheit. Erst nach dem Cartesischen Ansatz beim Ich war man auf die Schwierigkeit verwiesen, vom eigenen Bewußtsein her einen Weg zum Anderen zu finden. Von verschiedenen Seiten unternahm man Lösungsversuche, die je nach der herrschenden geistigen Grundrichtung einmal rational, dann irrational, bald empirisch, bald idealistisch ausfielen. Die Überbetonung des Ich im deutschen Idealismus forderte als Reaktion das Aufgeben des Ich-Standpunktes heraus. Buber, Ebner und Grisebach führten die Wende herbei. Das neue Denken setzt beim Du oder beim liebenden Wir ein. Denn dem Erkennen muß die Begegnung mit dem Anderen vorausgehen. Zu verfolgen, wie diese Einsicht und die daraus erwachsene Begegnungsphilosophie in die dialektische Theologie (u. a. Gogarten, Barth, Tillich), in die Philosophie (u. a. Jaspers, Löwith, Theunissen), in die Pädagogik (u. a. Guardini, Bollnow) und Psychiatrie (u. a. Ch. Bühler, Binswanger) sowie in das französische und niederländische Denken (u. a. Marcel, Merleau-Ponty, Sartre, Buytendijk, de Waelhens) Eingang findet, sich dort ausformt und fruchtbar wird, ist überaus anregend, und darin dürfte ein besonderer Reiz dieses Buches liegen, zumal Böckenhoff es versteht, verwickelte Dinge leicht zu sagen, ohne sie zu vereinfachen. Das zeigt sich vor allem auch im zweiten Teil des Buches. Hier gibt Böckenhoff unter den Aspekten der Erfahrung, der Erkenntnistheorie, der Ethik und der Ontologie einen systematischen Aufriß der Begegnungsphilosophie und macht sie anhand reichlicher Belege (die fremdsprachigen ins Deutsche übersetzt) in ihren gemeinsamen Zügen überschaubar. Der Ausgangspunkt des neuen Denkens, seine Einordnung im Ganzen unseres Wissens und seine Konsequenzen und Tendenzen werden klar und deutlich herausgearbeitet. Aus der Priorität der Begegnung folgt, daß das Ich erst durch das Du personal wird, daß der Mensch nie allein ist und daß die Sacherkenntnis grundsätzlich durch eine Personbegegnung vermittelt ist. Alle Preise inkl. MwSt. Buchnummer des Verkäufers 52306

Bibliografische Details

Titel: Die Begegnungsphilosophie : Ihre Geschichte ...
Verlag: Verlag Karl Alber
Erscheinungsdatum: 1970
Einband: Hardcover
Zustand: Gut

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1.

Böckenhoff, Josef:
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Buchbeschreibung Verlag Karl Alber, Freiburg - München, 1970. Rote Original-Leinwand, 464 Seiten, 8° (22 cm). Aus dem aufgelösten Handapparat eines universitären Lehrstuhls. Einband mit minimalen Gebrauchsspuren, leicht nachgedunkelt und geringfügig fleckig, beide Deckel mit kleinen Etikettenspuren, Rücken leicht berieben und mit 1 Etikettenrest, Fußecken leicht angeplatzt, 1 dezentes Inventaretikett im hinteren Innendeckel, je 1 Stempel samt Ausscheidungsstempel auf dem Titelblatt (verso) und auf der letzten bedruckten Seite (ohne Textverlust), Papier leicht gebräunt, einige dezente Anstreichungen und Notizen mit Bleistift im Text. Gleichwohl sehr schönes Exemplar. Der fehlende Schutzumschlag ist im Preis berücksichtigt. Artikel-Nr. [86136kab]

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Verlag: Freiburg [i. Br.], München: Alber, (1970)
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Buchbeschreibung Freiburg [i. Br.], München: Alber, 1970. 8°, Pappeinband. Zustand: Gut. 464 S. Umschlag mit Klarsichtfolie überzogen. Besitzervermerk auf Vorsatz. Sehr viele Anstreichungen mit Bleistift auf den Innenseiten. Insgesamt gut. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 720. Artikel-Nr. 10635

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